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Januar, 2011:

Lotsenschoner No.5 Elbe – Der Film!

Ich habe den Film vor kurzem auf www.lotsenschoner.de gesehen und auf Anfrage war die Stiftung Hamburg Maritim so freundlich uns den Film zu Verfügung zu stellen.

Der Lotsenschoner ist Hamburgs letztes erhaltenes Seeschiff aus der Ära des Holzschiffbaus. “No. 5 Elbe” lief 1883 auf der Werft von H.C. Stülcken auf Steinwerder vom Stapel. Über 30 Jahre lang hat der Gaffelschoner Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen Bucht versetzt. 13 mal überquerte er den Atlantik, umrundete 1937 Kap Hoorn, erreichte San Francisco und diente unter anderem den Kindern des „Sommer of Love“ als Gewächshaus.

2002 ließ die Stiftung Hamburg Maritim ihn nach Hamburg zurück bringen und restaurieren. Ein sehenswerter Film wurde produziert und Freunde traditioneller Seefahrt können ihn nun wieder für Tagesfahrten und Chartertörns buchen.

 

PlanetSolar MS-Turanor im Pazifik

Moin Yachtblick,

es ist mal wieder so weit, kurzer Bericht von der Planet Solar.

Willkommen Pazifik,

nach einem 2 wöchigen Heimaturlaub sind wir jetzt wieder unterwegs und haben das Jahr mit einer erfolgreichen Panamakanal- Durchquerung gestartet.

Erfreulich war für uns, dass der PlanetSolar Eigner, Immo Ströher, mit an der Durchquerung teilgenommen hat. Der Kanal ist, mit jeweils 3 Schleusen bei der Ein- bzw. Ausfahrt und dem Höhenunterschied von geschätzten 30m – von Atlantik/Pazifik zum Kanal, wirklich beeindruckend anzuschauen.  Doch wenn man in der Geschichte zurückschaut, weiß man, dass der mit viel Blut bezahlt wurde, 25.000 Tote hat der Bau des Kanals alleine auf der Französischen Seite gekostet. Das gibt einem zu denken.

Nach einem Aufenthalt von 2 Tagen auf einer kleinen wunderschönen Insel direkt (mehr…)

20 Millionen verkaufte T-Shirts!

… bräuchten wir um als “Team Yachtblick” auf Augenhöhe mit Russell Coutts am 34. Americas Cup teilnehmen zu können! Fehlen nur noch 19.999.980 T-Shirts … was sagt ihr? Ich denke das ist realistisch in den nächsten Wochen machbar – jeder 4. Deutsche ein Yachtblick T-Shirt und wir spielen wieder ganz oben mit im Segelsport.
Um euch Futter für dieses ehrgeizige Vorhaben bieten zu können, waren wir natürlich nicht untätig und haben ein paar neue T-Shirts gebaut … ich lass mir ja nicht nachsagen ich engagier mich nicht für den deutschen Segelsport.

Friedemann war so gut und hat sein Warnefornien T-Shirt noch mit einer englischen “Übersetzung” versehen und ihr könnt das Shirt jetzt auch als “Warnefornia” kaufen. Darüber hinaus habe ich auch ein paar T-Shirts für die Hardcore Yachtblick Fans gebaut … also für die 2-3 die es da draußen hoffentlich gibt?

“established since tomorrow” ist ein Gruß an meine Kumpels von den Printmagazinen die mit fallenden Leserzahlen zu kämpfen haben, während die Seiten rund um das Segel-Netzwerk fleißig weiter wachsen. Bei “all we do is sailing” ist wohl der Wunsch eher Vater des Gedanken, denn wenn man nicht gerade einer der wenigen wirklichen deutschen Profisegler oder unterbezahlter Charterskipper ist, verkörpert das Shirt lediglich die Hoffnung auf bessere Tage. Tragt es als Auflehnung gegen den täglichen Bürofrust versteckt unter dem Anzug und fühlt euch wie kleine Revoluzzer, wenn ihr während der Arbeitszeit Yachtblick lest. =)

Alle Shirts auf einen Blick

Filmbericht zum bisherigen Verlauf des Barelona World Race

Seine Blinddarm OP hat Alex Thomson überstanden, doch auf seinen geplanten Wechsel auf Höhe der Kapverden wird er wohl verzichten. Alex hat vor ein paar Tagen ein Kind bekommen, bei dem nun ernsthafte gesundheitliche Probleme aufgetreten sein. Kollege Carsten beschreibt diesen neuerlichen Unglücksfall im Hause Thomson sehr treffend: “Die Wettfahrtleitung hat die Frist für Alex Thompsons Wechsel an Bord angesichts der Umstände verlängert. Aber das dürfte den Briten kaum noch interessieren. Wie unwichtig plötzlich eine Wettrennen um die Welt werden kann…”

Wir wünschen dem kleinen Thomson von Herzen gute Besserung!

Den ersten Ausfall aufgrund technischer Probleme liefert das Team „Président“ um den französischen Skipper Jean Le Cam und sein spanischer Co-Skipper Bruno Garcia. Bei etwa 19 Knoten Wind wurde die IMOCA 60 von einer Welle getroffen und verlor daraufhin ihr Rigg – den Seglern ist glücklicherweise nichts passiert.

Auch das 2. platzierte Favoritenboot “Foncia“ mit Michel Desjoyeaux und François Gabart aus Frankreich, meldet einen Schaden nach einer Kollision mit einem unbekannten Gegenstand. In Recife/Brasilien planen die beiden einen Reparaturstop – wir wünschen gutes gelingen!