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September, 2010:

Zwei Jahre Yachtblick.de!

Zwei Jahre Yachtblick – so langsam wird das Baby groß! So wie es jetzt aussieht, schaffen wir in diesem Monat die 20.000 Besuche-Marke. Zeit zurück zu blicken und Danke zu sagen:

Zuerst möchte ich natürlich meinen treuen  Lesern danken. Welchen Sinn hätte es etwas zu schreiben, das keiner liest! Als Nächstes möchte ich Jochen danken (segel-filme.de), ohne dessen Feedback und Hilfe es Yachtblick vielleicht nicht mehr geben würde. Erst der tägliche Umgang mit Kollegen aus der Szene wie Jochen, Karsten, Gerrit und Christoph motiviert und sorgt für das nötige Feedback.

Weiterhin sei unserem Chef-Logistiker John und unserem Opti-Offshore-Experten Johannes für zwei Jahre Treue gedankt.

Was wäre ein Online-Magazin ohne gute Positionierung in Suchmaschinen? Daher möchte ich unseren vielen Link-Partnern danken, dass Yachtblick heute da steht, wo es hingehört – oben!

Ein Dank geht auch an unsere Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft. Allen voran meiner Lieblings-PR-Mitarbeiterin von Odlo, die uns zu Beginn des Jahres mit der Original-Ausstattung des Team „Alinghi“ versorgt hat. Unsere „antidezent“  weißen Alinghi-Jacken haben den Yachtblick-Reportern einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert verpasst.

Wir danken auch ganz besonders unseren Seglern wie Malte Kamrath, Anke Helbig, Philipp Buhl, Jan Kurfeld und dem neugegründeten Starboot-Team Schlonski/Bohn für die Weitsichtigkeit, mit uns zu reden und nicht nur auf die alten Herren der gedruckten Presse zu setzen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Vertrauen nicht fehl-investiert ist, da das Internet und wir als Online-Magazin weiter wachsen werden. Print is dead! … und wir waren haben den Sarg getragen!

Was bedeuten zwei Jahre Yachtblick: Unzählige Kilometer auf der Autobahn, beeindruckende Bilder von unseren Presse-Partnern, unterhaltsame Segel-Filme, kritische Texte und  interessante Begegnungen mit Menschen rund um den Segel-Sport.

Die Zukunft?

In Folge meiner Arbeit an Yachtblick klingelte vor einiger Zeit das Telefon. Ein ziemlich interessantes Unternehmen stellte mir die Möglichkeit in Aussicht, meine ersten Geh-Versuche in der Megayacht-Industrie bei ihnen zu machen. Mehr wird für den Moment noch nicht verraten. Aber allein deshalb hat sich die Arbeit an Yachtblick schon gelohnt. Das heißt aber auch, dass wir bei unserer Suche nach neuen Köpfen für die Yachtblick-Redaktion dringend Fortschritte machen müssen. Wenn einer von Euch für Yachten oder den Segel-Sport brennt und einigermaßen geradeaus schreiben kann, so möge er sich doch bitte bei uns melden. Um der hoffentlich bald wachsenden Anzahl von Schreiberlingen finanzielle Anreize bieten zu können, sind wir auf Werbepartner aus der Industrie angewiesen.

Liebe Unternehmer, wagt das Experiment „Online-Werbung“ und hört endlich auf, eure Werbe-Budgets für die “Fantasie”-Preise der gedruckten Magazine zu verpulvern.

Wie feiert man sein zweijähriges Jubiläum? Gar nicht. Ich verbringe den Tag mit Jochen (segel-filme.de) und Karsten (segelreporter.com) in den Gewässern vor Greifswald und teste Yachten.

Gefeiert wird später, wir haben zu tun!

Zwei Jahre Yachtblick in Bildern:

Malte Kamrath gewinnt FGH Laser Match Race!

Soeben klingelte mein Telefon und eine erfreute Stimme sagte: “Tommy ich hab gewonnen – ich hab das Laser Match Race gewonnen!” Wer dran war – natürlich unser Malte! Bis auf den Sieg bei der “Warnemünder Woche” waren die großen Erfolge  für Malte in dieser Saison leider ausgeblieben. Für die Motivation ist dieser Sieg deshalb enorm wichtig, auch in Bezug auf die Tatsache, dass am Donnerstag auf dem selben Revier die deutsche Meisterschaft der Laser stattfindet. Malte konnte den “Teilzeit”-Laser Segler Tobias Schadewaldt (Platz 2) sowie seine Trainingspartner Simon Grotelüschen (Platz 3) und Frithjof Schwerdt (Platz 4) hinter sich lassen.

Wir müssen natürlich auch keinen Hehl darum machen, dass sich die 1500 Euro  Preisgeld immer gut im stets zu knappen Budgets eines Seglers im olympischen Kader machen. Das vom Fleischgroßmarkt Hamburg ausgerichtete Laser Match Race ist eine der wenigen Regatten in Deutschland, bei denen die Sportler ein Preisgeld oder Sachpreise mit nach Hause nehmen können. Auch wenn das Preisgeld im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, finden wir es stets gut, wenn Unternehmen die positiven Effekte des Segelsports für sich nutzen und den Sportlern dabei finanziell unter die Arme greifen.

Wir gratulieren Malte zu dieser großartigen Leistung und wünschen maximale Erfolge für die deutsche Meisterschaft!

P.S. Im letzten Jahr war ich mit Möllus noch beim “Laser Match Race” – die entstandenen Filme findet ihr hier und hier.

Segeln auf der Illbruck dem VOR-Sieger von 2002!

Gemeinsam mit den Jungs von Speedsailing hat das Lifestyle-Couponing-Portal DailyDeal ein ganz besonderes Angebot geschnürt: Für 169 statt 290 Euro können Segelfans die Ostsee an Bord der Hochseeyacht Illbruck einen ganzen Tag lang erleben und der Crew des Ocean Racers über die Schulter blicken. Bordverpflegung und die Leihgebühr für Segelkleidung sind bereits inklusive. Das Angebot ist noch bis zum 26. September, 20 Uhr, auf DailyDeal.de in der Rubrik „Weekly Deal“ erhältlich (http://dailydeal.de/specialdeals/weeklydeal). Die Gutscheine gelten bis zum 30. September 2011.

Die Hochseeyacht Illbruck (heute: Glashäger) ist Segelsportfans spätestens seit dem 9. Juni 2002 bekannt: Damals gewann Skipper John Kostecki (USA) mit der Illbruck das 32.700 Seemeilen lange „Volvo Ocean Race“, eine der härtesten Segelregatten der Welt. Und auch heute noch muss sich die Illbruck, was Technik und Speed angeht, keinesfalls vor anderen Yachten verstecken: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Knoten (37 km/h) durchpflügen die Illbruck und ihre baugleichen Schwesterschiffe SEB und SEB2 die Ostsee.

Die Illbruck wurde auf dem Reißbrett übrigens von Starkonstrukteur Bruce Farr entworfen und vom irischen Bootsbauer Killian Bushe angefertigt. Um die Yacht so leicht und gleichzeitig stabil wie möglich zu gestalten, griffen Farr und Bushe auf eine spezielle Kevlar-Schaumkern-Sandwichbauweise zurück. Die beiden Wassersport-Enthusiasten statteten die Yacht zudem mit einem Kohlefasermast aus und leisteten so echte Pionierarbeit: Die Illbruck war der erste V.O.60-Racer, der mit diesem innovativen, erst seit 2001 durch das Reglement erlaubten Mast aufwarten konnte.

Martin Kringel, der Mann an der Pressefront bei Speedsailing hat kürzlich in seinem “News-Stream” einen sehr netten Artikel mit dem Titel “support your local yachtblog” geschrieben” – vielen Dank dafür!

In dem unteren Video (0:18; 0:40; 0:54) ist sogar unser Christoph zu sehen – ja der hatte auch mal Haare auf dem Kopf – früher! =)

Wie viele Megayachten gibt es auf der Welt! Teil 2!

Ich habe bereits im letzten Jahr mit der Beantwortung der Frage „Wie viele Megayachten gibt es auf der Welt“ den Camper & Nicholson Jahresbericht für die Megayachtbranche zusammengefasst.

Auch für das Jahr 2009 haben die Branchenexperten den Milliarden Poker um die Yachten größer als 24 m ausgewertet.

Im Vorwort zum „(super)Yachting Index“ gehen Jillian Montgomery der CEO von Camper & Nicholson International natürlich auf die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise ein, deren negative Folgen für Megayachtindustrie er nicht leugnet, aber von sich stabilisierenden Märkten spricht. Das zweite Vorwort wurde von Merijn Waard und Maarten Janssen verfasst, den Gründern von SuperYachtTimes.com, die ebenfalls an diesem Bericht mitgearbeitet haben.

Im Jahr 2009 wurden nur 90 Verträge für den Neubau von Superyachten unterschrieben, was gegenüber dem Jahr 2008 mit 241 Verträgen natürlich ein erheblicher Einbruch für die Branche ist. Insgesamt wurden 213 Yachten über 30 m Länge an ihre Eigner übergeben, 48 weniger als 2008. Dieser Rückgang ist vor allem auf gestoppte Projekte und gekündigte Verträge zurück zu führen.

Bei 66 der 213 Ablieferungen handelt es sich um reine Custom Yacht Projekte. Wie bereits im vergangen Jahr ist der Designer Espen Oeino mit 4 Neubauten der König der Custom Yachten.

Die Nationalitäten von 170 der 213 neuen Eigner sind bekannt und die meisten Kunden findet man nach wie vor in den USA. Deutsche Eigner belegen mit 10 Neubauten und einer Gesamtlänge von 477 Metern den 6. Platz.

Die Gesamtgröße der Flotte an Megayachten liegt derzeit bei etwa 5400 Yachten mit einer Länge von  über 24 Metern und 3033 Yachten über 30 Meter.

Das Verhältnis von Segelyachten zu Motoryachten hat sich leicht zugunsten der Segelyachten verschoben, offensichtlich beginnen auch Megayachtkunden grün zu denken.

Separiert man aus der Gesamtbetrachtung die berühmte Liste der 100 größten Motoryachten dieser Erde ergeben sich folgende Fakten. Die älteste Yacht in dieser ist Liste ist die 1865 gebaute die El Horriya. Über die Hälfte der 100 größten Yachten stammen aus dem letzten Jahrzehnt – die Flotte ist durchschnittlich also relativ jung. In Jahr 2009 wurde die Liste um 6 neue Yachten ergänzt, weitere 7 in den ersten Monaten des Jahres 2010. Erfreulicherweise wurden die meisten davon in Deutschland gebaut, natürlich auch die Eclipse, die aktuell größte Yacht der Erde. Allein die Firma Lürrsen zeichnet für 19 der 100 größten Yachten dieser Erde verantwortlich.

Die neue, kleinste Yacht auf dieser Liste ist 3 Männer länger als noch im letzten Jahr,  es handelt sich dabei um die 70 Meter lange, 1967 in Deutschland gebaute Amadeus.

Der Gesamtwert für die Neubauten im vergangenen Jahr lag bei ca. 4 Milliarden Euro, der Durchschnittspreis also bei etwa 19 Millionen Euro. Lag der Marktanteil der deutschen Werften 2008 noch bei 28,81 %, liegt er in 2009 nur noch bei 10,43 %. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf ca. 420 Millionen Euro, diese lagen 2008 noch bei 1,57 Milliarden Euro.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass 2009 nicht unbedingt das beste Jahr für die Megayachtindustrie war. Der Bericht kommt aber auch zu dem Schluss, dass es deutlich schlimmer hätte kommen können. Das vergangene Jahr hat auf jeden Fall gezeigt, dass die Marktnische Megayacht keineswegs mehr immun gegen weltwirtschaftliche Schwankungen ist.

 

Mit dem Opti von Gedser nach Rostock! Der Film!


Da ist er! Der Film zur “Opti-Offshore-Challenge”! Auch wenn das Jahr noch nicht ganz vorbei ist, gehe ich davon aus, dass das mein Lieblingsfilm 2010 sein wird! Ich danke Jochen für den Schnitt, der Film ist toll geworden! Die letzten Bilder dieser Aktion möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten! Die Windhose auf den Bildern lässt die Kritiker sicherlich verstummen! =)

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal der Crew danken! Es war ein super lustiges Wochenende und ich freue mich auf das nächste Jahr!

Der America’s Cup – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft!

Da ich Montag weder Zeit noch Lust (kommt vor) hatte, mich um Yachtblick zu kümmern, habe ich nichts über die Bekanntgabe der Eckdaten des 34. AC durch die Ego-Combo Coutts/Ellison geschrieben. Auch jetzt ist das mehr eine Sache der Vollständigkeit, denn irgendwie mag ich das Thema nicht mehr so richtig – hab mein ganzes Pulver wohl beim letzten AC verschossen.

Ich habe kürzlich einen Artikel über Larry Ellison auf Spiegel Online gelesen. Seitdem sehe ich den Oracle Chef noch viel mehr als Nestbeschmutzer in unserem schönen Sport.

Zitat aus dem Artikel:

„Ellison gewann den 33. America’s Cup mit den gleichen Mitteln, die er im Geschäftsleben anwendet: den Gegner durch juristische Gefechte zermürben; den Wettkampf auf die persönliche Ebene verlagern […]“

Die Welt braucht Siegertypen und kommt nicht ohne Hardliner aus, aber ich denke es gibt bessere Wege zum Sieg.

Unabhängig von der Personalie Larry Ellison, ist der Modus in dem der nächste AC ausgetragen wird nicht der schlechteste! Ich habe mich wegen diverser Artikel länger mit der Geschichte und dem Mythos AC beschäftigt und kann sagen, dass es nicht unbedingt die Jahre der IACC-Matches sind, die große Überschriften in den Analen des AC hinterlassen haben. Der Flügelkiel der „Australia II“ oder das Miss Match aus 1988, das sind Geschichten, an die man sich erinnert. Natürlich wird das „Miss Match 2.0“ aus diesem Jahr irgendwann auch in dieser Reihe genannt werden.

Ich finde der Segelsport verträgt alle paar Jahre eine Veranstaltung, die Millionen versenkt und die Entwicklung voran treibt. Das Flügelsegel funktionieren ist schon länger bekannt, aber neuen Auftrieb (kleiner Wortwitz) hat diese Technologie erst wieder durch den letzten AC erhalten. Wenn es nach mir geht, muss der AC noch nicht mal auf One-Design Booten stattfinden.

Da ihr ja alle sicher schon die wesentlichen Eckdaten des neuen Modus kennt, will ich sie euch nur in Stichpunkten zusammenfassen.

–       gesegelt wird auf 72 Fuß Katamaranen mit Flügelsegel

–       Breite 14 m, 7.000 Kilogramm Rumpfgewicht und 11 Mann Besatzung

–       Windlimit 3-33 Knoten

–       ab 2011 wird es eine AC World Series auf 45 Fuß Katamaranen geben

–       der erste Cat dieser Art befindet sich im Bau und soll im Dezember diesen Jahres erstmalig segeln

–       2012 soll auf den 45 Fuß Katamaraen ein Jugend AC stattfinden mit U22 oder U25 Teams

Die ebenfalls von Coutts angesprochene Kostenreduktion ist reichlich lächerlich, da sie sich in erster Linie darauf stützt, dass der personelle Aufwand infolge der kleineren Crews geringer geworden ist, der 72 Fuß Cat – in ein Flugzeug passt und ein Flügel wesentlich weniger Verschleiß zeigt, als konventionelle Segel.

Der finanzielle Aufwand ist für die Herausforderer also dennoch immens und die Zeit knapp! Der Neuseeländer Grand Dalton vom Emirates Team New Zealand erwartet neben seinem Team maximal noch 5 andere Teams an der Startlinie – Coutts rechnet mit mindestens 8!

Natürlich hat sich BMW Oracle mit diesem Modus einen beachtlichen Vorteil verschafft, den Russel Coutts aber mit dem unfassbar eingehenden Argument niederschmettert, dass sein Team auch auf einem Monohull der Favorit wäre! So sieht das gesunde Rechtsverständnis eines fairen Sportsmannes aus!

Unsere Kollegen von Segelreporter.com haben Jochen Schümann dazu befragt, ob es eine deutsche Teilnahme beim 34. AC geben wird. Schümi sagte zu den Ergebnissen der Pressekonferenz vom Montag:

„Bis auf den Zeitpunkt 2013 statt 2014 gab es für mich keine Neuigkeiten. Denn die wirklich wichtige Information betrifft den Ort. Wir wissen immer noch nicht, wo der 34. America´s Cup stattfindet. Und für Sponsoren macht es einen großen Unterschied, ob der Cup in den USA oder Europa gesegelt wird. Insofern hat sich für uns nicht viel geändert.“

Von der Wahl des Bootes zeigt sich Schümi ebenso unbeeindruckt, wie vom Wettbewerbsvorteil des US-Syndikats, doch den Zeitpunkt findet er eher ungünstig: „2013 kommt für alle nicht etablierten Teams zu früh. Wer nicht das Geld im Nachttisch liegen hat, wird Probleme bekommen schon 2012 ein konkurrenzfähiges Schiff an die Startlinie zu bringen.“

Bei der Frage nach einer deutschen Teilnahme verwies er wieder auf den bis dato unbekannten Austragungsort und die damit verbundenen Sponsoreninteressen.

Das Komplette Interview können sie hier bei den Kollegen von segelreporter.com lesen.

Unser deutscher Multihull-König Roland Gäbler zeigt sich erfreut über den neuen Modus im America‘s Cup – nicht wirklich überraschend, denn warum sollte man bei einer tatsächlichen Teilnahme eines deutschen Teams ausgerechnet auf ihn verzichten:

Seine Meinung zum AC:

„Die Segelwelt muss akzeptieren dass die technischen Entwicklungen weiter gehen. Man sollte den Fortschritt nicht aufhalten. Wir stehen vor einem neuen Zeitalter in unserem Sport. Schnelle und spektakuläre Boote müssen her. Unser Sport braucht mehr Action und die neuen Boote werden ihr bestes tun um dies zu liefern.  Unser Sport braucht in einigen Bereichen eine General-Überholung. Nur so können wir die Jugend begeistern und bei den Medien wieder in die erste Liga kommen.

Ich war erstaunt wie gut man Matchracing auf Multihulls machen kann. Der Extreme40 Event in Kiel Ende August mit den vielen spannenden Matches hat gezeigt, wie spektakulär und spannend das sein kann. Mit Gennacker (Tornado) oder CodeZ (AC Yachten) beschleunigen so schnell, das es zu vielen Positionswechseln kommt. Es ist viel einfacher zu erkennen was ein Team gut oder schlecht macht. Segeln wird mit diesen neuen Booten transparenter.

Der Segelsport braucht eine Serie wie die GP Serie des Motorsports. Das ist das beste Event Format welches im Sport gibt. Jeden Monat ein Highlight.

Es wird sehr aufregend. Endlich mal etwas neues. Und….. Segelspass Pur für alle Beteiligten. Ich wünsche jede Person mal auf fliegenden Multihulls zu segeln. Es ist phantastisch. Mit den Wingsails wird man zwischen 1 und 35 Knoten segeln können. Es MUSS pünktlich gestartet werden. Das ist wichtig für die Programmmacher.“

Mit dem Hobie übers Mittelmeer!

Keine Sorge wir planen kein neues Event im “Opti-Offshore”-Style – dafür wäre unser alter roter Hobie definitiv nicht mehr geeignet. Offensichtlich gibt es aber noch mehr Irre da draußen, die versuchen mit viel zu kleinen Booten viel zu große Strecken zurück zu legen. Yvan Bourgnon und Jeremie Lagarrigue sind mit einem Hobie Fox (6,10 m) über das Mittelmeer gesegelt. Die 480 Seemeilen von Marseille und Karthago legten Sie in 52 Stunden und 53 Minuten zurück! Nach den Erfahrungen mit der Opti-Geschichte bekommen die beiden dafür einen dicken anerkennenden Daumen! Da es noch keiner vor ihnen gemacht hat, halten Sie automatisch den Weltrekord – innovate, not imitate!

via http://catsailingnews.blogspot.com/

NRV Champions Week endet mit Flaute!

Frederik Loof & Max Salminen gewinnen die NRV Champions Week 2010, in deren Rahmen die Eastern Hemisphere Championship der olympischen Starboote vor der Weißen Wiek ausgetragen wurde. Bester deutscher ist Frithjof Kleen als Vorschoter des Brasilianers Robert Scheidt, die die Silbermedaille überreicht bekamen. Die Berliner Brüder Robert und Philipp Stanjek (NRV) sicherten sich Bronze.

“Aufgrund der Leichtwindvorhersage des Deutschen Wetterdienstes hat die Wettfahrtleitung entschieden, den Start auf 10.00  Uhr vorzuverlegen. Leider ist die befürchtete Flaute schon früher eingetreten und der Wind brach völlig zusammen. Es konnten heute keine Rennen gestartet werden”, berichtete Wettfahrtleiter Hans-Herbert Hoffmann, als er um 11.30 Uhr am heutigen Vormittag entschied, die Segler an Land zu schicken. Sieger der Eastern Hemisphere ist demnach der seit gestern auf Platz eins stehende Schwede Frederik Loof mit Max Salminen. Nach einer Disqulifikation in der vierten Wettfahrt aufgrund eines Frühstarts fiel das Schwedische Duo auf Rang acht des 37 Teilnehmer starken Gesamtklassements zurück. “Gestern sind wir mit einem fünften und einem dritten Platz sehr konstant gesegelt. Der Streicher brachte uns dann zusätzlich nach vorne. Wir sind sehr glücklich”, freute sich Steuermann Loof bei der anschließenden Siegerehrung. Das Brasilianisch/Deutsche Team Robert Scheidt & Frithjof Kleen (NRV) bleiben auf dem Silberrang. Die Berliner Brüder Robert & Philipp Stanjek erkämpften sich mit einer konsequenten Aufholjagd (Platz eins und zwei) am gestrigen Wettfahrttag, den dritten Platz. Auf den Rängen vier, fünf und sechs folgen die deutschen Teams Johannes Babendererde & Timo Jacobs (beide NRV); Johannes Polgar & Markus Koy (beide NRV) und Alexander Schlonski & Matthias Bohn (NRV & WSC). Damit platzierten sich vier deutsche Teams in den Top Ten.

Guter Tag für die Brüder Stanjek! NRV Champions Week!

Die Berliner Robert und Philipp Stanjek (NRV) kämpfen sich bei der NRV Champions Week 2010 vor der Weißen Wiek in Boltenhagen nach sechs Rennen auf den dritten Platz. Weiterhin geht das deutsche Team mit Johannes Babendererde & Timo Jacobs; Johannes Polgar & Markus Koy und Alexander Schlonski & Matthias Bohn auf den Rängen vier, fünf, und sechs in einen aussichtsreichen Finaltag. Der erste Startschuss fällt morgen bereits um 10.00 Uhr.

“Mast und Schotbruch” soll sprichwörtlich Glück und seglerischen Erfolg bringen. Doch was tun, wenn dieser Fall tatsächlich mitten in einem Rennen eintritt? Das Dänische Team Flemming Soerensen & Niels Thrysoe legte heute einen Formel 1 reifen Boxenstop hin und machte es vor: trotz Mastbruch im ersten Rennen des Tages, fanden sie sich, auch dank der kurzen Wege vor der Weißen Wiek, pünktlich zum zweiten Startschuss wieder an der Linie ein. Vollgas gaben heute auch die Berliner Brüder Robert und Philipp Stanjek (NRV): mit einem ersten und einem zweiten Platz machten sie zwei Plätze gut und schoben sich auf den Bronzerang. “Heute hat einfach Vieles zusammengepasst – wir waren einfach richtig schnell”, freute sich Vorschoter Philipp beim anschließenden Nachwiegen im Race Office. Nach einer Disqualifikation aufgrund eines Frühstarts rutschte der schwedische Olympia-Dritte Frederik Loof mit Max Salminen gestern auf Rang acht des 37 Teilnehmer starken Gesamtklassements. Mit der heutigen Möglichkeit das bisher schlechteste Ergebnis zu streichen, einem fünften und einem dritten Platz setzte er sich, mit drei Punkten Vorsprung vor dem Brasilianisch/Deutschen Duo Robert Scheidt & Frithjof Kleen (NRV), erneut an die Spitze.

Robert Scheidt & Frithjof Kleen vor Boltenhagen in Führung

Die deutschen Starboot-Crews starten auch am zweiten Tag der NRV Champions Week in der Weißen Wiek durch. Allen voran: Frithjof Kleen, der gemeinsam mit seinem brasilianischen Steuermann Robert Scheidt die Pole Position sichert.

Die beiden zweiten Plätze in den gestrigen Auftaktrennen bescherten dem Deutschen Vorschoter Frithjof Kleen (NRV) und seinem brasilianischen Steuermann Robert Scheidt bereits einen aussichtsreichen Silberrang, der viel Spiel nach oben ließ. Beflügelt durch Sonne und traumhafte Windbedingungen bei 13-15 Knoten aus südlicher Richtung, sagte das Duo den bis heute führenden Schweden Frederik Loof & Max Saliminen den Kampf an und setzte sich nach der vierten Wettfahrt an die Spitze des 37 Teams starken Gesamtteilnehmerfeldes. Höchstleistung erbrachte auch der Deutsche Vorschoter Markus Koy, der weiterhin mit Grippeviren ringt. Tapfer und mit purem Ehrgeiz fuhr der Europameister und Deutsche Meister 2010 mit seinem Steuermann Johannes Polgar (beide NRV) auf die Ränge zehn und zwei und positioniert sich auf dem Silberrang im Gesamtklassement. Kleen/Scheidt gehen mit einem zwei Punkte-Polster in das morgige Rennen. Ein Höhepunkt jagte den anderen: Bestes Deutsches Team in beiden Tagesrennen waren die beiden Warnemünder Alexander Schlonski und Matthias Bohn (NRV & WSC) mit Platz sechs und eins. „Nachdem wir gestern beim Start Probleme hatten, lief es heute hervorragend für uns“, erklärte NRV Olympic Team Segler Alexander Schlonski, der nun mit seinem neuen Vorschoter Matthias Bohn als Bronze-Aspirant in den morgigen dritten Wettfahrttag startet. Aber auch die Berliner Robert und Philipp Stanjek (beide NRV) liebäugeln noch mit einem Treppchenplatz. Nur fünf Punkte trennen die Brüder vom dritten Platz. Dank der vielversprechenden Ausgangspositionen für die kommenden Rennen lässt sich heute Abend auch beruhigt feiern: Die Sea Cloud Cruises GmbH lädt zur Sailors Night in der Event Hall der Weißen Wiek ein. Schauen Sie vorbei!