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September, 2010:

Zwei Jahre Yachtblick.de!

Zwei Jahre Yachtblick – so langsam wird das Baby groß! So wie es jetzt aussieht, schaffen wir in diesem Monat die 20.000 Besuche-Marke. Zeit zurück zu blicken und Danke zu sagen:

Zuerst möchte ich natürlich meinen treuen  Lesern danken. Welchen Sinn hätte es etwas zu schreiben, das keiner liest! Als Nächstes möchte ich Jochen danken (segel-filme.de), ohne dessen Feedback und Hilfe es Yachtblick vielleicht nicht mehr geben würde. Erst der tägliche Umgang mit Kollegen aus der Szene wie Jochen, Karsten, Gerrit und Christoph motiviert und sorgt für das nötige Feedback.

Weiterhin sei unserem Chef-Logistiker John und unserem Opti-Offshore-Experten Johannes für zwei Jahre Treue gedankt.

Was wäre ein Online-Magazin ohne gute Positionierung in Suchmaschinen? Daher möchte ich unseren vielen Link-Partnern danken, dass Yachtblick heute da steht, wo es hingehört – oben!

Ein Dank geht auch an unsere Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft. Allen voran meiner Lieblings-PR-Mitarbeiterin von Odlo, die uns zu Beginn des Jahres mit der Original-Ausstattung des Team „Alinghi“ versorgt hat. Unsere „antidezent“  weißen Alinghi-Jacken haben den Yachtblick-Reportern einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert verpasst.

Wir danken auch ganz besonders unseren Seglern wie Malte Kamrath, Anke Helbig, Philipp Buhl, Jan Kurfeld und dem neugegründeten Starboot-Team Schlonski/Bohn für die Weitsichtigkeit, mit uns zu reden und nicht nur auf die alten Herren der gedruckten Presse zu setzen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Vertrauen nicht fehl-investiert ist, da das Internet und wir als Online-Magazin weiter wachsen werden. Print is dead! … und wir waren haben den Sarg getragen!

Was bedeuten zwei Jahre Yachtblick: Unzählige Kilometer auf der Autobahn, beeindruckende Bilder von unseren Presse-Partnern, unterhaltsame Segel-Filme, kritische Texte und  interessante Begegnungen mit Menschen rund um den Segel-Sport.

Die Zukunft?

In Folge meiner Arbeit an Yachtblick klingelte vor einiger Zeit das Telefon. Ein ziemlich interessantes Unternehmen stellte mir die Möglichkeit in Aussicht, meine ersten Geh-Versuche in der Megayacht-Industrie bei ihnen zu machen. Mehr wird für den Moment noch nicht verraten. Aber allein deshalb hat sich die Arbeit an Yachtblick schon gelohnt. Das heißt aber auch, dass wir bei unserer Suche nach neuen Köpfen für die Yachtblick-Redaktion dringend Fortschritte machen müssen. Wenn einer von Euch für Yachten oder den Segel-Sport brennt und einigermaßen geradeaus schreiben kann, so möge er sich doch bitte bei uns melden. Um der hoffentlich bald wachsenden Anzahl von Schreiberlingen finanzielle Anreize bieten zu können, sind wir auf Werbepartner aus der Industrie angewiesen.

Liebe Unternehmer, wagt das Experiment „Online-Werbung“ und hört endlich auf, eure Werbe-Budgets für die “Fantasie”-Preise der gedruckten Magazine zu verpulvern.

Wie feiert man sein zweijähriges Jubiläum? Gar nicht. Ich verbringe den Tag mit Jochen (segel-filme.de) und Karsten (segelreporter.com) in den Gewässern vor Greifswald und teste Yachten.

Gefeiert wird später, wir haben zu tun!

Zwei Jahre Yachtblick in Bildern:

Malte Kamrath gewinnt FGH Laser Match Race!

Soeben klingelte mein Telefon und eine erfreute Stimme sagte: “Tommy ich hab gewonnen – ich hab das Laser Match Race gewonnen!” Wer dran war – natürlich unser Malte! Bis auf den Sieg bei der “Warnemünder Woche” waren die großen Erfolge  für Malte in dieser Saison leider ausgeblieben. Für die Motivation ist dieser Sieg deshalb enorm wichtig, auch in Bezug auf die Tatsache, dass am Donnerstag auf dem selben Revier die deutsche Meisterschaft der Laser stattfindet. Malte konnte den “Teilzeit”-Laser Segler Tobias Schadewaldt (Platz 2) sowie seine Trainingspartner Simon Grotelüschen (Platz 3) und Frithjof Schwerdt (Platz 4) hinter sich lassen.

Wir müssen natürlich auch keinen Hehl darum machen, dass sich die 1500 Euro  Preisgeld immer gut im stets zu knappen Budgets eines Seglers im olympischen Kader machen. Das vom Fleischgroßmarkt Hamburg ausgerichtete Laser Match Race ist eine der wenigen Regatten in Deutschland, bei denen die Sportler ein Preisgeld oder Sachpreise mit nach Hause nehmen können. Auch wenn das Preisgeld im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, finden wir es stets gut, wenn Unternehmen die positiven Effekte des Segelsports für sich nutzen und den Sportlern dabei finanziell unter die Arme greifen.

Wir gratulieren Malte zu dieser großartigen Leistung und wünschen maximale Erfolge für die deutsche Meisterschaft!

P.S. Im letzten Jahr war ich mit Möllus noch beim “Laser Match Race” – die entstandenen Filme findet ihr hier und hier.

Video, Bilder und Bericht vom Med Cup Cagliari!

Video vom 2. Tag des Audi MedCup Cagliari:

Jean Reno, renommierter und preisgekrönter Schauspieler, war am Donnerstag beim Audi MedCup vor der sardinischen Küste zu Gast und war als 13. Mann bei dem deutsch-französischen Team Audi A1 powered by All4ONE an Bord. An der Seite von Skipper und Deutschlands erfolgreichsten Segler Jochen Schümann erlebte er das Küstenrennen als Teammitglied hautnah mit. „Ich hatte das Erlebnis mit an Bord zu sein und das war sehr beeindruckend. Der schwierigste Part scheint zu sein, den Wind richtig einzuschätzen. Ich denke, das dauert einige Zeit bis man so ein Boot in diesen Situationen steuern kann. Es würde ein ganzes Buch füllen um zu erklären, was da alles an Bord passiert. Es kommt vor allem auf die Teamarbeit an, um die präzisen Manöver zu segeln”, so der französische Schauspieler nach seinem Segelerlebnis beim Audi MedCup 2010. Die Audi A1 powered by ALL4ONE erreichte mit seinem berühmten Gast an Bord den 6. Platz und belegt aktuell den 5. Platz nach sieben Rennen. Matador führt mit 20,5 Punkten vor Synergy (31,5 Punkte) und Quantum Racing (34 Punkte).

Am heutigen Freitag fanden aufgrund der Wetterbedingungen keine Rennen statt. Für den morgigen Samstag und letzten Tag des Audi MedCup 2010 sind drei Rennen geplant.

Die aktuelle Platzierung nach sieben Rennen:

1. Matador (ARG): 20,5 Punkte
2. Synergy (RUS): 31,5 Punkte
3. Quantum Racing: 34 Punkte
4. Emirates Team New Zealand (NZL): 35 Punkte
5. Audi A1 powered by ALL4ONE (GER/FRA): 37 Punkte
6. TeamOrigin 1851 (GBR): 39,5 Punkte
7. Bribon (ESP): 40 Punkte
8. Artemis (SWE): 45,5 Punkte
9. Christabella (GBR): 54 Punkte
10. Luna Rossa (ITA): 63,5 Punkte
11. Bigamist 7: 90 Punkte

Entscheidung gegen Seehafen Prerow! 645.000 € versenkt!

Die Gemeindevertreter des Ostseebads Prerow auf dem Darß haben sich letzte Woche gegen den Neubau eines Hafens in ihrer Gemeinde ausgesprochen.

Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass ein Etappenhafen zwischen Rostock und Barhöft den Yachttourismus in der Gemeine Prerow massiv Geld bringen würde, aber ein Gutachten der Fachhochschule Stralsund hatte im März schwerwiegende Risiken für den Neubau beschrieben. Der rund 30 Millionen Euro teure Hafen, der auch als Ersatz für den umstrittenen Nothafen Darßer Ort dienen sollte, könne in seiner aktuellen Planung als unrealistisch betrachtet werden, lautete das Resultat des Gutachtens. Der Gutachter stellte unter anderem fest, dass statt der 250 geplanten Liegeplätze 400 nötig seien.

Ob die Jungs von der Halbinsel da nun Geldverdienen oder sich finanziell ruinieren ist mir persönlich absolut egal, denn ich habe nix von etwaigen Chartertouristen vor meine Haustür, mir geht es nur um die Sicherheit im Seegebiet.

Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung in dem Glauben, dass die Prerower dem seit langem erwünschten Neubau grünes Licht geben werden, der letztmaligen Ausbaggerung der versandeten Einfahrt des Nothafens zugestimmt. Der Nothafen ist Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers Theo Fischer.

Prerows Bürgermeister Meller betonte, dass der weitere Betrieb des Nothafens die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung ist. Dies ist nach Ansicht meiner Kumpels vom WWF wegen der Lage des Nothafens im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft aber unmöglich.

Der Zingster Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) zeigte seine Bereitschaft für einen Hafenbau in seiner Stadt. Er habe bereits Gutachten zur Machbarkeit in Auftrag gegeben, so Kuhn. Mit ersten Ergebnissen rechne er noch vor Weihnachten. Ende Februar soll klar sein, ob der Hafen gebaut werden kann. Sollten die Gutachten positiv ausfallen, stünde einem Hafen-Neubau nichts im Wege. Entsprechende Beschlüsse der Gemeindevertretung lägen seit Anfang 2010 vor.

Die als Inselhafen angelegte Marina würde etwa 30 Millionen Euro kosten. In Europa wäre das ein einzigartiger touristischer Anziehungspunkt. Zudem gebe es in Zingst eine größere Bereitschaft zum Hafen-Neubau. Wirtschaftsminister Seidel setzt ebenfalls auf eine Lösung in Zingst, ergänzt aber, die Baukosten für die Marina seien nicht verhandelbar. Genaues werde jetzt in einer Machbarkeitsstudie ermittelt. Schlotmann hofft auf einen Baubeginn für den Inselhafen Zingst im Jahr 2012.

Der Streit um diesen Hafen ist nicht nur nervig er kostet auch Geld! Laut einem Bericht in der NDR Mediathek wurden bereits 400.000 € in die Planung des Hafens Prerow investiert! Hinzu kommt, dass auf Wunsch der Naturschützer im letzten Jahr ein Teil der Steganlage im Hafen Darßer Ort abgerissen wurde – Kosten: 45.000 Euro! Das man einen maroden Steg im Nationalpark nicht vergammeln lässt ist klar – aber besagter Steg war erst im Jahre 2004 für ca. 200.000 Euro gebaut worden und kann daher noch gar nicht so schlecht gewesen sein. Fassen wir zusammen 645.000 Euro ohne das irgendwo auch nur ein Festmacher auf einem Poller gelandet ist! Hinzukommen sicherlich einiges an Prozesskosten und die neue Machbarkeitsstudie in Zingst!

Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei seinen braven Steuerzahlern bedanken! Steuern sind wichtig und mit ihnen wird verantwortungsvoll umgegangen, wer etwas anderes behauptet lügt!

Gut eingecremt um die Welt! Boris Herrmann mit neuem Sponsor!

Über BYM-News kam gestern die frohe Kunde, dass Boris Herrmann und Ryan Breymaier, für das am 31.12.2010 startende Barcelona World Race, einen Sponsor gefunden haben. Der norwegische Creme-Hersteller Neutrogena wagt das Abenteuer der nonstop Weltumsegelung! Das Boot wurde bereits gebrandet und befindet sich im Starthafen in Barcleona.

“This is a thrilling adventure in which we want to play an active part” sagte der Regionaldirektor für den sudeuropäischen Markt Ignacio Garcia Cano. Neutrogena gehört zu dem US-Konzern Johnson & Johnson. Als größter Hersteller von Pflegeprodukten betreibt der Konzern 250 Firmen in 60 Ländern der Welt.

Bei dem Boot handelt es sich um die IMOCA 60 “Veolia Enviroment”, die bei der ersten Ausgabe des Rennens von Roland Jourdain und Jean-Luc Nélias gesegelt wurde. Das Boot wird auch weiterhin von Jourdains Rennstall “Kairos” betrieben.

Die wesentlichen sportlichen Eckdaten von Boris sind der deutschen Seglerszene ja soweit bekannt – 2001 jüngster Teilnehmer beim Mini Transat, 2008 zweiter beim Artemis Transat und 2009 gewann er mit Felix Oehme das POR … 2011 Sieger des Barcelona World Race und 2012 erster deutscher Teilnehmer bei der legendären Vendée Globe … so der Plan!

Sein Co-Skipper der US-Amerikaner Ryan Breymaier kommt natürlich aus Annapolis, ist 34 Jahre alt, verheiratet und ein durchaus erfahrener Segler. Megamultis wie “Playstation”, diverse TP52 sowie  sowie einige Jahre Erfahrung im Kairos Team stehen bei ihm auf der Habenseite. Besonders interessant für diese Regatta macht ihn aber sein technischer Sachverstand. Als Techniker bei der Vendée Globe und dem Istanbul-Europe Race kennt er sich mit Yachten dieses Formats bestens aus und hat die “Veolia Enviroment” schon als Techniker auf die letzte Teilnahme am Barcelona Worldrace vorbereitet.

Video, Bilder und Bericht von den ersten beiden Tagen MedCup Cagliari

Video vom gestrigen Tag:

Am zweiten Tag des Audi MedCup vor der sardinischen Küste gab es eine Kollision zwischen Audi A1 powered by ALL4ONE (GER/FRA) and Bribon (ESP). Das spanische Boot wurde dabei schwer beschädigt: ein tiefer Riss an der Backbordseite. Der Unfall ereignete sich während des dritten und letzen Rennen des Tages. Das deutsch-französische Team traf das spanische Boot heftig auf der Backbordseite. Beide Teams mussten das Rennen vorzeitig beenden. Bribon wird aufgrund des Schadens an dem Boot nicht mehr am Audi MedCup 2010 teilnehmen können.

Matador konnte seine Führung bei der Region of Sardinia Trophy ausbauen. Mit zwei Erstplatzierungen und einem fünften Platz  hat das argentinische Team insgesamt 19 Punkte, Synergy (RUS) belegt mit 24 Punkten aktuell den zweiten Platz, darauf folgend Emirates Team New Zealand mit 26 Punkten.

Bis zum 25. September findet in Cagliari (Sardinien) das finale Event der Saison statt.

Schümi crashed beim Audi MedCup in Cagliari

Ich war heute den ganzen Tag nicht am Rechner und eben war da die Mail von Arne in meinem Postfach, mit dem Hinweis darauf! Die Pressestelle vom MedCup versorgt mich zwar auch, aber Arne war schneller. Ich hab noch gar nicht richtig nachgesehen wie es dazu kommen konnte – das liefere ich morgen nach! Fakt ist, dass es bis dato für das All4One-Team gar nicht schlecht lief – mit einem 1. Platz im 2. Rennen konnten Sie sich sogar mal wieder an der Spitze zeigen.

Segeln auf der Illbruck dem VOR-Sieger von 2002!

Gemeinsam mit den Jungs von Speedsailing hat das Lifestyle-Couponing-Portal DailyDeal ein ganz besonderes Angebot geschnürt: Für 169 statt 290 Euro können Segelfans die Ostsee an Bord der Hochseeyacht Illbruck einen ganzen Tag lang erleben und der Crew des Ocean Racers über die Schulter blicken. Bordverpflegung und die Leihgebühr für Segelkleidung sind bereits inklusive. Das Angebot ist noch bis zum 26. September, 20 Uhr, auf DailyDeal.de in der Rubrik „Weekly Deal“ erhältlich (http://dailydeal.de/specialdeals/weeklydeal). Die Gutscheine gelten bis zum 30. September 2011.

Die Hochseeyacht Illbruck (heute: Glashäger) ist Segelsportfans spätestens seit dem 9. Juni 2002 bekannt: Damals gewann Skipper John Kostecki (USA) mit der Illbruck das 32.700 Seemeilen lange „Volvo Ocean Race“, eine der härtesten Segelregatten der Welt. Und auch heute noch muss sich die Illbruck, was Technik und Speed angeht, keinesfalls vor anderen Yachten verstecken: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Knoten (37 km/h) durchpflügen die Illbruck und ihre baugleichen Schwesterschiffe SEB und SEB2 die Ostsee.

Die Illbruck wurde auf dem Reißbrett übrigens von Starkonstrukteur Bruce Farr entworfen und vom irischen Bootsbauer Killian Bushe angefertigt. Um die Yacht so leicht und gleichzeitig stabil wie möglich zu gestalten, griffen Farr und Bushe auf eine spezielle Kevlar-Schaumkern-Sandwichbauweise zurück. Die beiden Wassersport-Enthusiasten statteten die Yacht zudem mit einem Kohlefasermast aus und leisteten so echte Pionierarbeit: Die Illbruck war der erste V.O.60-Racer, der mit diesem innovativen, erst seit 2001 durch das Reglement erlaubten Mast aufwarten konnte.

Martin Kringel, der Mann an der Pressefront bei Speedsailing hat kürzlich in seinem “News-Stream” einen sehr netten Artikel mit dem Titel “support your local yachtblog” geschrieben” – vielen Dank dafür!

In dem unteren Video (0:18; 0:40; 0:54) ist sogar unser Christoph zu sehen – ja der hatte auch mal Haare auf dem Kopf – früher! =)

Wie viele Megayachten gibt es auf der Welt! Teil 2!

Ich habe bereits im letzten Jahr mit der Beantwortung der Frage „Wie viele Megayachten gibt es auf der Welt“ den Camper & Nicholson Jahresbericht für die Megayachtbranche zusammengefasst.

Auch für das Jahr 2009 haben die Branchenexperten den Milliarden Poker um die Yachten größer als 24 m ausgewertet.

Im Vorwort zum „(super)Yachting Index“ gehen Jillian Montgomery der CEO von Camper & Nicholson International natürlich auf die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise ein, deren negative Folgen für Megayachtindustrie er nicht leugnet, aber von sich stabilisierenden Märkten spricht. Das zweite Vorwort wurde von Merijn Waard und Maarten Janssen verfasst, den Gründern von SuperYachtTimes.com, die ebenfalls an diesem Bericht mitgearbeitet haben.

Im Jahr 2009 wurden nur 90 Verträge für den Neubau von Superyachten unterschrieben, was gegenüber dem Jahr 2008 mit 241 Verträgen natürlich ein erheblicher Einbruch für die Branche ist. Insgesamt wurden 213 Yachten über 30 m Länge an ihre Eigner übergeben, 48 weniger als 2008. Dieser Rückgang ist vor allem auf gestoppte Projekte und gekündigte Verträge zurück zu führen.

Bei 66 der 213 Ablieferungen handelt es sich um reine Custom Yacht Projekte. Wie bereits im vergangen Jahr ist der Designer Espen Oeino mit 4 Neubauten der König der Custom Yachten.

Die Nationalitäten von 170 der 213 neuen Eigner sind bekannt und die meisten Kunden findet man nach wie vor in den USA. Deutsche Eigner belegen mit 10 Neubauten und einer Gesamtlänge von 477 Metern den 6. Platz.

Die Gesamtgröße der Flotte an Megayachten liegt derzeit bei etwa 5400 Yachten mit einer Länge von  über 24 Metern und 3033 Yachten über 30 Meter.

Das Verhältnis von Segelyachten zu Motoryachten hat sich leicht zugunsten der Segelyachten verschoben, offensichtlich beginnen auch Megayachtkunden grün zu denken.

Separiert man aus der Gesamtbetrachtung die berühmte Liste der 100 größten Motoryachten dieser Erde ergeben sich folgende Fakten. Die älteste Yacht in dieser ist Liste ist die 1865 gebaute die El Horriya. Über die Hälfte der 100 größten Yachten stammen aus dem letzten Jahrzehnt – die Flotte ist durchschnittlich also relativ jung. In Jahr 2009 wurde die Liste um 6 neue Yachten ergänzt, weitere 7 in den ersten Monaten des Jahres 2010. Erfreulicherweise wurden die meisten davon in Deutschland gebaut, natürlich auch die Eclipse, die aktuell größte Yacht der Erde. Allein die Firma Lürrsen zeichnet für 19 der 100 größten Yachten dieser Erde verantwortlich.

Die neue, kleinste Yacht auf dieser Liste ist 3 Männer länger als noch im letzten Jahr,  es handelt sich dabei um die 70 Meter lange, 1967 in Deutschland gebaute Amadeus.

Der Gesamtwert für die Neubauten im vergangenen Jahr lag bei ca. 4 Milliarden Euro, der Durchschnittspreis also bei etwa 19 Millionen Euro. Lag der Marktanteil der deutschen Werften 2008 noch bei 28,81 %, liegt er in 2009 nur noch bei 10,43 %. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf ca. 420 Millionen Euro, diese lagen 2008 noch bei 1,57 Milliarden Euro.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass 2009 nicht unbedingt das beste Jahr für die Megayachtindustrie war. Der Bericht kommt aber auch zu dem Schluss, dass es deutlich schlimmer hätte kommen können. Das vergangene Jahr hat auf jeden Fall gezeigt, dass die Marktnische Megayacht keineswegs mehr immun gegen weltwirtschaftliche Schwankungen ist.

Die Graphiken wurden ebenfalls dem Camper & Nicholson Jahresbericht 2009 entnommen – vielen Dank dafür!

Mit dem Opti von Gedser nach Rostock! Der Film!


Da ist er! Der Film zur “Opti-Offshore-Challenge”! Auch wenn das Jahr noch nicht ganz vorbei ist, gehe ich davon aus, dass das mein Lieblingsfilm 2010 sein wird! Ich danke Jochen für den Schnitt, der Film ist toll geworden! Die letzten Bilder dieser Aktion möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten! Die Windhose auf den Bildern lässt die Kritiker sicherlich verstummen! =)

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal der Crew danken! Es war ein super lustiges Wochenende und ich freue mich auf das nächste Jahr!