Wie auch schon beim Audi Med Cup Cascais, gibt es hier einen zusammenfassenden Videobericht in deutscher Sprache. Viel Spaß dabei! Die Leser die mir auch bei Facebook folgen, haben es ja bereits gesehen – allen anderen möchte ich dieses großartige Pressebild nicht vorenthalten. Valencia Sailing betitelte das, was da bei ETNZ/Black Match passiert ist als: “How NOT to celebrate a Victory”
Weil ich das Bild so großartig finde, hab ich euch die Website des Photographen herausgesucht! Pagerank als Respektwährung! =)
Wie Megayachtnews.org berichtete, hat die Italienische Steuerbehörde die 62 Meter lange “Force Blue” am vergangenen Donnerstag vor der Küste von La Spezia aufgebracht. Die Yacht gehört dem Italo Playboy Flavio Briatore. Die Unschuldsvermutung scheint in Italien nicht unbedingt gängiges Mittel der Strafverfolgung zu sein, denn die ensprechende Behörde hat kurzerhand das Videomaterial dieses Einsatzes veröffentlicht. Als das Schiff geboardet wurde, befand sich der Eigner selbst nicht an Bord, nur seine Frau und sein 2 Monate alter Sohn.
Der Vorwurf der Steuerhinterziehung ist für niemand, der sich schon mit Megayachten beschäftigt hat, eine wirkliche Überraschung. Die auf den Cayman Islands registrierte Yacht ist natürlich als Charteryacht (12 Gäste) ausgeschrieben. Der Preis pro Woche soll bei 225.000 $ liegen. Offensichtlich hat sich Herr Briatore so oft von der Boulevard-Presse, die vom zuständigen Steuerfahnder gelesen wird, ablichten lassen, dass sich in der Behörde der Verdacht regte, dass die Yacht mehr privat genutzt als verchartert wird.
Sollten die Ermittlungen diese Vermutung bestätigen, darf Briatore als EU-Bürger seine Yacht nicht in die Europäische Union einführen, ohne die Mehrwertsteuer zu bezahlen. Wieso hier bei einem geschätzen Yachtwert von 20 Millionen € (ich glaub es ist mehr) eine Forderung von 4 Millionen € zustande kommt, ist mir allerdings nicht ganz klar.
P.S. Liebe segelnde Steuerberater, sollte ich in diesem Artikel Unsinn erzählen, empfehle ich euch die Kommentarfunktion! Danke!
Technische Probleme und Zeitmangel haben dafür gesorgt, dass hier in den letzten Tagen relativ wenig passiert ist. Ich entschuldige mich dafür! Jochen Schümann beendete mit seinem deutsch-französischen Team “Audi A1 powered by All4One” die erste Veranstaltung des Med Cup in dieser Saison überraschend auf Platz 2 hinter Emirates Team New Zealand.
Weltmeister Adam Minoprio und sein Team ETNZ/BlackMatch Racing haben das 13. Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Die fünftägige Profiserie ging nach spannenden Duellen bei leichten bis mittleren Winden an den ersten vier Tagen am Pfingstmontag ohne Finale zuende. Eine hartnäckige Flaute ließ das geplante Programm auf dem Wasser platzen.
Der Deutsche Grand Prix bekam trotzdem würdige Sieger: Weil die Kiwis in der Vorrunde Platz zwei, ihr Finalgegner Jesper Radich aber nur Platz sechs belegt hatte, konnten die Neuseeländer auch ohne Finale zu den neuen Königen vom Bodensee gekürt werden und gewannen 10.000 Euro Preisgeld. So wollen es die internationalen Matchrace-Regeln.
Platz zwei und 8000 Euro sicherten sich bei ihrem erfolgreichen Comeback nach zweijähriger Matchrace-Pause Zuschauerliebling Jesper Radich und sein Team Radich Racing. Nach Siegen in Deutschland in den Jahren 2002 und 2003 stahl der Wind Radich am Pfingstmontag die Chance, um seinen dritten Titel im deutschen Matchrace-Klassiker zu kämpfen. Doch Radich nahm die Flaute mit Gelassenheit: „Ich bin hier von den Fans so begeistert empfangen worden, Kinder haben mir kleine Steine geschenkt, auf die sie Anfeuerungen und Grüße geschrieben haben. Ich habe ihnen versprochen, dass wir unser Bestes geben werden. Leider hat der Wind das nicht getan“, sagte Jesper Radich am Bodensee.
Der 34 Jahre alte Steuermann aus Kopenhagen musste sich nach seinem 2:1-Halbfinalsieg über den französischen Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard (French Match Racing Team) im Finale nur dem abwesenden Wind geschlagen geben und verabschiedete sich mit einem großen Kompliment vom Bodensee: „Langenargen hat uns allen in dieser Woche eine fantastische Zuschauerkulisse geboten – vielen Dank!“
Dritter wurden der Franzose Mathieu Richard und sein French Match Racing Team, die damit auch nach dem zweiten von zehn Weltmeisterschaftsläufen der ISAF World Match Racing Tour die Tourwertung mit 40 Punkten vor Titelverteidiger Adam Minoprio (33 Punkte) und Neueinsteiger Jesper Radich (20 Punkte) anführen.
Zwölf Teams aus neun Ländern waren am 20. Mai in das 13. Match Race Germany gestartet. Auf der Jagd nach 50.000 US-Dollar Preisgeld, Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar und wertvollen 100 Punkten für die WM-Wertung war das Match Race Germany der zweite WM-Lauf unter dem Dach der ISAF World Match Racing Tour 2010.
Mit zwei Siegen hat sich das einzige deutsche Team bei der historischen ersten Teilnahme einer Steuerfrau am Match Race Germany überraschend gut verkauft. Kathrin Kadelbach und ihre Taktikerin Ulrike Schümann vom Verein Seglerhaus am Wannsee in Berlin konnten als Amateurinnen bei ihrer Premiere in der Weltliga der Profiteams auf den Yachten vom Typ Bavaria 35 Match immerhin den schwedischen Weltranglisten-Achten Björn Hansen und Matchrace-Europameister Mats Ebler aus Dänemark schlagen. „Wir sind glücklich und stolz, dass wir hier dabei sein durften“, sagte Kathrin Kadelbach, die sich neben der Olympia-Vierten Ulrike Schümann noch drei Männer zur Verstärkung ins Boot geholt hatte. „Wir haben eine Lernkurve so steil wie ein Felsen absolviert und würden mit diesen Erfahrungen jetzt am liebsten noch einmal neu durchstarten“, sagte Ulrike Schümann, „das Niveau war hier enorm hoch und für uns eine riesige Herausforderung. Es hat aber viel Spaß gemacht, gegen so ein Weltklassefeld antreten zu dürfen.“
Mehr als 35.000 Besucher haben den deutschen Matchrace-Klassiker an fünf Tagen besucht. Allein am Pfingstsonntag strömten rund 15.000 Menschen in den Hafen von Langenargen. Auch unter den Partnern und Sponsoren der führenden deutschen Matchrace-Regatta herrschte Begeisterung. Veranstalter Harald Thierer erklärte: „Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft. Wir denken, dass der nächste Schritt zur Partnerschaft mit einem Titelsponsor jetzt möglich sein wird. Wir haben am Rande des Match Race Germany sehr vielversprechende Gespräche mit Entscheidungsträgern geführt.“
Endergebnis Match Race Germany 2010:
Adam Minoprio NZL 8 3 2 13 1
Jesper Radich DEN 7 3 2 12 2
Mathieu Richard FRA 8 1 9 3
Torvar Mirsky AUS 7 3 1 11 4
Ian Williams GBR 8 2 8 5
Peter Gilmour AUS 7 1 7 6
Magnus Holmberg SWE 6 1 6 7
Paolo Cian ITA 5 5 8
Ian Ainslie RSA 4 4 9
Mads Ebler DEN 3 3 10
Kathrin Kaddelbach GER 2 2 11
Bjorn Hansen DEN 1 1 12
gekürzter Pressetext vom Veranstalter “Match Center Germany” www.matchrace.de
Das Rennen zwischen Jochen Schümanns Team All4One und Ben Ainslies Team Origin (Sieger) war noch in vollem Gange, als der Sprecher mitteilte, dass es bei Aleph gegen Azzurra zu einer Kollision gekommen war. Da die Round Robin leider nur mit Virtual Eye übertragen wurde, gab es zu der Zeit keine Livebilder. An dieser Stelle ein großes Lob an die Pressestelle des Louis Vuitton Cup, denn die ersten Pressebilder waren gefühlt noch vor den Booten an Land.
Der Crash zwischen dem italienischen Team Azzurra (Skipper – Francesco Bruni) und dem französischen Team Aleph (Bertrand Pacé) ereignete sich 35 Sekunden vor dem Start. Gravierende Schäden werden derzeit von beiden Booten gemeldet. Betroffen sind der Bug bei USA 98 (Aleph) und das Heck von USA-87 (Azzurra). Die schwarze Flagge für diese Kollision, bei der glücklicherweise niemand verletzt wurde, wurde Team Aleph gezeigt.
Was macht einen guten Segelfilm aus? Wasser, Wind, Welle? Dieser Film behandelt ein eher trockenes Thema, aber das macht nix, denn man sieht den “Seglern” an das sie Spaß haben! Kennt ihr das “ich will auch”-Gefühl? =)
Alex Thomson ist für viele Segler ein bekannter Name und das nicht, weil er schon so viel gewonnen hat, sondern … ja warum eigentlich? Der Brite hat schon an vielen großen Offshore-Rennen teilgenommen, Velux 5 Oceans, Fastnet, Barcelona World Race und bereits zweimal an der Vendée Globe. Letztere hat auch seinen Ruf als Pechvogel zu verantworten. Ich denke dabei an die Kollision mit einem Fischerboot 3 Wochen vor dem Start 2009. Auf der Habenseite hat er aber dennoch einen Sieg beim Clipper Round the World Race 1999 und den Rekord für das beste Etmal mit einer IMOCA 60 (501 Meilen). Sein hoher Bekanntheitsgrad ist sicher auf seine Kooperation mit Hugo Boss zurück zu führen. Dass gerade Segler über ihnen reden ist sicherlich auch eine kleine Neidfrage – denn das Mr. Thomson eines der dicksten Budgets in der Segelszene hat, ist ein offenes Geheimnis. Gerade gestern wurde seine „neue“ IMOCA 60 nach dem Umbau das erste Mal zu Wasser gelassen. Die Hugo Boss Werbeabteilung war natürlich wieder dabei!
Bei dem Boot handelt es sich um die Ex-Pindar die bei der letzten Vendée mit Skipper Brian Thompson den 5. Platz belegte. Das „p“ im Nachnamen des einen verrät, dass es sich nicht um Brüder handeln kann.
Die „neue“ Hugo Boss wurde von „Juan Kouyoumdjian“, im internationalen Segelsport besser bekannt als „Juan K“, entworfen. Selbiger zeichnete bereits die beiden ABN AMRO (Sieger VOR 05/06) und die im letzten Jahr erfolgreiche Ericsson 4. Es lag also nah, auch das Redesign der letzten 4 Monaten in seine Hände zu geben. Neben den als „PODS“ bezeichneten Schutzhütten an Deck, zeichnet sie sich vor allem dadurch aus, dass es sich bei der Yacht um eine der schnellsten IMOCA 60 handelt. Glaubt man dem Pressesprecher ist sie „more powerful than any other boat in the IMOCA 60 fleet.”
Nach einem Trainingsprogramm in den nächsten Monaten, das ihn über den Atlantik und ins Mittelmeer führt, will Thomsen am 31.12.2010 am Barcelona World Race teilnehmen.
Da man Seeleuten einen gewissen Aberglauben nachsagt, werde ich hier keine Mutmaßungen anstellen, was dem Glück des Alex Thomson diesmal im Weg stehen könnte.
Es tut sich etwas im deutschen Segelsport! Auch wenn Boris Herrmann, der Sieger (an der Seite von Felix Oehme) des Portimao Global Ocean Race, für seine Vendée Globe Kampagne und Arne Reuter für seine Teinahme am Velux 5 Oceans noch keinen Hauptsponsor gefunden haben, häufen sich die Meldungen von erfolgreichen Deutschen bei internationalen Segelevents.
Beim von uns Live übertragenen Audi Med Cup in Cascais (POR) hat Jochen Schümann mit seinem Team „Audi A1 powerd by All4One“ gestern seine Form bewiesen und das letzte Rennen des Tages gewonnen. Nach 5 Rennen lag er auf einem respektablen 5. Platz. Weitere gute Nachrichten aus Sicht des deutschen Segelsports kommen aus dem Mini-Lager!
Der Hamburger Segel-Profi Jörg Riechers (41) hat als erster Deutscher eines der wichtigsten Rennen für Alleinsegler in Frankreich gewonnen. Er benötigte mit seiner 6,50 Meter Rennyacht „Mare.de“ vier Tage und sechs Stunden für die rund 800 Meilen der Mini Pavois Einhand-Regatta. Dabei düpierte er die französischen Spezialisten, indem er auf beiden Etappen von La Rochelle nach Gijon (ESP) und zurück die Bestzeit vorlegte. Den ersten von heftigen Stürmen geprägten Abschnitt, dominierte er mit einem Vorsprung von über einer halben Stunde.
Richers, der beim letzten Mini-Transat aufgrund eines Schadens an seiner Mare.de aufgeben musste, hat erst vor kurzem bekannt gegeben, dass er am 31.10. bei der Trans-Atlantik-Regatta Route du Rhum teilnehmen wird. Als erster deutscher Teilnehmer überhaupt
Der Wettkampf findet alle vier Jahre statt und zählt nach der Weltregatta-Vendée Globe zu den berühmtesten Rennen für Alleinsegler. Die Route führt über 3500 Meilen von St. Malo nach Gouadeloupe.
Riechers will das Rennen mit einer Class-40-Yacht bestreiten. Damit steigt er in eine der am härtesten umkämpften Einhand-Ligen auf. Bei der Route du Rhum werden mehr als 30 der 40-Fuß-Yachten erwartet. Die Class 40 ist eine Yacht des renommierten Design-Büro Owen Clarke. Das Boot hat das Potenzial für Spitzenpositionen. Sie wird wie auch der Mini „Mare.de“ heißen.
Die Berichterstattung von Segelevents hat zu unseren Gunsten den Weg, vom gedruckten Wort – zum bewegten Bild im Internet, genommen und das ohne jemals nennenswert im Fernsehen stattgefunden zu haben. Unsere Partnerseiten und wir sind dabei natürlich stets bemüht, die Qualität und die Aktualität unserer Berichterstattung zu verbessern. Die logische Konsequenz auf den Regattabericht im Video, ist die Liveberichterstattung. Im Netz nicht mehr ganz neu, hier auf Yachtblick schon, freue ich mich euch darauf hinweisen zu dürfen, dass ihr hier auf Yachtblick (Seite sail.TV) in den nächsten Tagen (12.-16. Mai) jeweils 5 Stunden Live Übertragung vom Audi Med Cup in Portugal sehen könnt. Die Bilder von den Rennen mit den heißen TP52 werden mit Onbord-Kameras und aus Hubschraubern aufgezeichnet, auch die beliebte 3D Animation wird nicht fehlen. Wir wünschen Jochen Schümanns Team „Audi A1 by All4One“ natürlich maximale Erfolge!
In den letzten Wochen habe ich sehr viel Zeit und Arbeit in Yachtblick investiert und dennoch ist dabei relativ wenig Content heraus gekommen. Nach fast 2 Jahren Yachtblick wollte auch ich mich nun endlich mal um die Suchmaschinenoptimierung kümmern und so habe ich einige Zeit mit diversen Seitenanalyse Tools und der Technik hinter dieser Seite verbracht. Wenn ihr meine Arbeit hier anerkennt und mir einen Link auf Yachtblick schenkt, würdet ihr mich zu einem sehr glücklichen Blogger machen!
Um meine Leser noch ein bisschen mehr mit „Bewegtbildmaterial“ versorgen zu können, findet ihr jetzt auf der Seite sail.TV einen Stream, der euch regelmäßig neue Clips rund um den Regattasport liefert – also einfach ab und an mal reinschauen.
In direkter Nachbarschaft zu sail.TV befinden sich unsere neuen Minisites. Ziel dieser Seiten ist es, einige Unternehmen und Sportprojekte rund um die Yachtszene vorzustellen. Neben klassischen Werbeeffekten ergeben sich für die Nutzer der Mini-Sites vor allem auch Vorteile im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Links von Seiten mit ständig aktualisiertem und gutem Content werden von Suchmaschinen als besonders wertig angesehen. Wenn Sie ihr Unternehmen oder Ihr Segelprojekt ebenfalls hier eintragen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Mail.
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Yachtblick war zu keiner Zeit eine One-Man-Show und ich möchte diesen Artikel auch nutzen um meinem Team zu danken. Das Sie diese Zeilen lesen, belegt, dass sich Yachtblick als Plattform für den Segelsport etabliert hat, gern würde ich dies mit neuen Redakteuren und Gastartikeln noch weiter ausbauen. Mit Letzteren können Sie hier ganz einfach Ihre Kompetenzen beweisen und im Gegenzug kostenfrei auf Ihr Unternehmen hinweisen. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie zu einem interessanten Thema etwas sagen möchten.
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