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Januar, 2010:

Beweisfotos Darßer Ort!

Ich war gestern in der Nähe von Prerow am Strand und damit unweit vom Nothafen Darßer Ort unterwegs. Wie die Bilder zeigen, ist die Ausbaggerung tatsächlich in vollem Gang. Nachdem wir hier so viel darüber berichtet haben, wollte ich euch diese Bilder nicht vorenthalten. Ich wäre gern noch näher heran gegangen, um bessere Bilder zu bekommen, aber dafür war es einfach zu kalt.

Sturmschaden bei Alinghi!

Es gibt sicherlich mehrere Dinge die America’s Cup noch verhindern können – an zu wenig Wind wird es aber sicherlich nicht liegen.

Alle Jahre wieder – Hamburger Sportgala!

Alle Jahre wieder – Hamburger Sportgala!

Bis zum 24. Januar besteht die Möglichkeit, die Hamburger Manschaften, Sportler und Sportlerinnen des Jahres 2010 zu wählen.

Mit dabei sind auch die Starboot Segler Alexander Schlonski und sein Vorschoter Frithjof Kleen.

In den vergangenen beiden Jahren hat die junge Crew es geschafft, sich an die Spitze der deutschen Starboot Szene zu setzen. Die beiden Segler waren in den letzten Jahren aber nicht nur als Team erfolgreich, siehe 4. Platz bei der Weltmeisterschaft in Schweden 2009, fünfter Platz Gesamtweltcup 2009 und Bronze beim Weltcup in Holland, sondern auch Solo.

Frithjof gewann bei der Swan 45 Weltmeisterschaft 2009 mit der Crew der Earlybird die Bronzemedaille, 2008 wurde er sogar Weltmeister mit diesem Schiff.

Alex, der erst seit 2008 Star segelt, schaut auf eine beeindruckende Laserkarriere zurück. Unter anderem wurde er 3 Mal deutscher Meister, gewann zwei Europacups und wurde zum Abschluss seiner Laserkarriere 2008 sechster auf der Weltmeisterschaft in Australien.

Wenn eine Segelbesatzung es verdient hat, Hamburgs Sportmannschaft des Jahres zu werden, dann Schlonski/Kleen.

Mit dem folgenden Link könnt ihr an der Wahl teilnehmen. Einfach nach unten scrollen und bei den Mannschaften ein Häkchen setzen. Die Jungs brauchen jede Stimme!

>> Hier geht es zur Abstimmung!

Yacht News im Test!

Diese Clips habe ich schon seit längerem bei Youtube abonniert, bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich sie richtig gut oder richtig schlecht finde. Ich finde die Idee ganz nett, die Videos, die von den diversen Segelteams oder Veranstaltern produziert werden, zu bündeln und als News Clip zu veröffentlichen. Die Qualität dieses Clips finde ich aber aufgrund der schlechten Synchronisation und der sehr einfachen Aufmachung recht mangelhaft. Stimmt ab, ob ihr diese Videos hier weiterhin sehen wollt oder nicht.

Diese News weiterhin auf Yachtblick einbinden!

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Starboot WM 2010

In wenigen Tagen startet die erste Wettfahrt zur diesjährigen Starboot Weltmeisterschaft. Mit dabei ist auch mein ehemaliger Trainingspartner Alexander Schlonski mit seinem Vorschoter Frithjof Kleen.

Nachdem die beiden Männer im vergangenen Jahr bei der WM in Schweden (yachtblick berichtete) die Holzmedaille erringen konnten, wünschen wir ihnen viel Glück in Rio de Janeiro.

Ich hoffe, dass die Beiden ihren Top-Kader behalten und eine gute Platzierung erreichen. Wir werden sehen, was dieses Jahr für die Crew der “Fatboy Slim” drin ist.

Ich werde nach den Vorläufen berichten, dann sind wir alle schon ein ganzes Stück schlauer.

© www.kurs2012.de

Alinghi Wetterflugzeuge im Video!

Ich denke die Jungs haben nicht den schlechtesten Job rund um den America’s Cup.

Segel-Rassismus im Americas Cup!

© http://www.alinghi.com/de/

Das kürzlich beendete Treffen von Vertreten beider Teams in Singapur, kann in Folge der neuesten Meldungen über eine neue Klage des US-Syndikats, getrost als gescheitert bezeichnet werden.

Bereits kurz vor Weihnachten hatte BMW-Oracle die Vermutung in den Raum gestellt, dass die von Alinghi benutzten Segel aus den USA stammen und deshalb nicht der “Constructed in Country”-Regel entsprechen. Alinghi dementierte seinerzeit – zu Recht wie ich finde.

Laut Aussagen von Chefkonstrukteur Rolf Vrolijk, wurden die Bahnen des Segels in der Schweiz zusammengesetzt. Der Vorwurf von BMW-Oracle bezieht sich lediglich auf das Rohmaterial. Im selben Interview verwies Vrolijk darauf, dass die beim Bau des US-Trimarans verwendete Kohlefaser, auch nicht aus den USA stammt. Ob das der Wahrheit entspricht oder Spekulation ist, vermag ich nicht zu sagen.

Auf jeden Fall besteht nun wieder die Gefahr, dass sich der Cup erneut verzögert. Ich wäre allerdings sehr schockiert, wenn das Gericht hier erneut zu Gunsten von BMW Oracle entscheidet. Über den wahren Beweggrund für dieses Verhalten der Amerikaner kann man nur spekulieren. Da die “segelbaren” Wetterbedingungen im Regelwerk festgehalten wurden, kann es eigentlich nicht sein, dass Russell Coutts Angst vor den derzeit rauen Verhältnissen vor Valencia hat.

Möglicherweise ist es einfach eine Art Abfindung für seinen Anwaltsstab. Findet der Cup statt, dürfte es schließlich in New York zu einem plötzlichen Überangebot an hochqualifizierten Juristen kommen.

Man sollte das Wissen der Juristen in Sachen Segelsport nutzen, um eine Einstweilige Verfügung zu erwirken, die verhindert, dass Russell Coutts jemals wieder näher als 100 m an einen Cupper heran kommt.

Americas Cup – Ein Kuriositätenkabinett

© Alinghi

Diese beiden kleinen lustigen Flugzeuge gehören zum Team Alinghi und sollen eine Ergänzung zum üblichen Wetterboot sein.

Ein Mast so hoch ist wie ein 17-stöckiges Haus, ein Regattagebiet von 450 Quadratmeilen und die hohe Geschwindigkeit der Multihulls, sind für Alinghi Wettermann Jon Bilger, Grund genug für eine derart aufwendige Wetterdatenermittlung.

Mein bestes Stück!

In dieser Serie stellen Eigner ihre “besten Stücke” vor. Ich denke, dass auf diesem Weg noch viele interessante Schiffe vorgestellt werden können. Bei boatshop24 habe ich 2 Modelle gefunden – für 63.000 Euro und 68.000 Euro, nicht geschenkt, verglichen mit anderen derart wertigen Schiffen, aber absolut in Ordnung.

Der geneigte Leser hat vielleicht schon bemerkt, dass unser Baby mittlerweile beträchtlich schneller läuft, als noch vor Weihnachten. Der stetig wachsende Leserkreis hat den kleinen Server auf dem wir vorher waren regelmäßig in die Knie gezwungen. Es musste also dringend etwas passieren. Die Lösung kam in Form eines Anrufs von Jochen, dem Macher von Segel-Filme.de. Jochen bot mir an, auf seinen Server bei Vektorrausch zu ziehen. Gesagt getan – jetzt wohnen wir da! Vielen Dank! Ich hoffe, dass sich aus dieser Zusammenarbeit im Jahr 2010 einige, für meine Leser interessante, Berichte ergeben werden.

Leg dich nicht mit den Walfängern an!

Das ist das erste Mal, dass ich ein Schiff, das ich kenne und auf dem ich gewesen bin, in derartigen “Umständen” sehe. Die Ady Gil ex. Earthrace, ist ein mit Biodiesel betriebener “Wavepiercer”-Trimaran, der einst konzipiert wurde, um einen Rekord für die schnellste Erdumrundung einer motorbetriebener Yacht aufzustellen.

Mittlerweile befindet sich der Tri im Besitz einer Umweltorganisation, die sich für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner einsetzt. Für selbige war das Schiff zum Schutz der Wale unterwegs, als es mit einem japanischen Walfänger “kollidierte”. Bevor ich das zweite Video gesehen habe, wollte ich die Schuldfrage offen lassen und darauf verweisen, dass die großen Jungs schon mal zurück hauen, wenn man sie ständig ärgert. Ich denke, man muss kein Experte sein, um zu sehen, dass der Walfänger auf den Tri zu dreht.

Paul Watson, Gründer der Umwelt Organisation “Sea Shepard Conversation Society” berichtet, dass die Crew direkt nach der Kollision  ”mayday” gefunkt hat und keines der Walfangschiffe vor Ort darauf reagierte. Auch wenn die Crew der Adi Gil sicherlich nicht unverschuldet in ihre Lage gekommen ist – es ist durch nichts zu rechtfertigen, Seeleuten in Not die Hilfe zu verweigern.