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Dezember, 2009:

Ho‘okahii steht für Einzigartigkeit!

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Mit Anschreiben von irgendwelchen „web-to-print“ Anbietern können wir uns mittlerweile bewerfen. Das Angebot der Unternehmen ist aber immer nahezu gleich: „Schreiben sie auf ihrem Blog einen Artikel über uns und erhalten sie 250 Visitenkarten kostenlos“. Das uns mal jemand etwas cooles schickt, ist auf Yachtblick neu, darf sich aber gern wiederholen.

Vielleicht liest das ja auch jemand aus dem Marketing von Musto, Helly Hansen oder Marinepool, denn ich wäre natürlich nicht böse, wenn mich spontan ein Paket mit neuem Ölzeug zum Testen erreicht.

Vor ein paar Wochen habe ich, bezeichnenderweise im Salon einer kleinen Yacht, einen lustigen Segelmacher kennen gelernt. Nachdem wir mit dem who is who durch waren, erzählte er mir von seinem Projekt Ho‘okahii. Letzte Woche erreichte uns dann ein kleines Paket, darin grüße von Nils und ein Gürtel, den unser Christoph seitdem mit Stolz trägt.

Für diesen Artikel habe ich Nils per Mail ein paar Fragen gestellt, um zu klären was es mit Ho’okahii auf sich hat:

Kannst du das Konzept kurz zusammen fassen! Was macht/ist Ho‘okahii? Wer ist Ho‘okahii?

Ho`okahii wurde durch meinen Cousin Daniell Bohnhof, seine Freundin Katrin und mich, Nils Molkentin vor einigen Jahren gegründet. Während die beiden in Pozo auf Gran Canaria die Stellung halten und an einem der beliebtesten Surfspots leben, habe ich das „deutsche“ Ho`okahii Geschäft in meiner Hand. Die Idee hinter Ho`okahii ist eigentlich ganz simple, Daniell und ich sind gelernte Segelmacher und Katrin ist Schneiderin, da am Ende einer Surfsaison sehr viel „Müll“ anfällt, haben wir uns überlegt, was wir am besten damit anfangen können. Unser Angebot beschränkt sich bisher hauptsächlich auf Taschen, Gürtel, Geldbörsen und maßgeschneiderte Boardshorts, die wir aus ausrangierten Windsurfsegeln herstellen. Es ist uns wichtig, dass jedes unserer Stücke ein Unikat ist.

Was bedeutet der Name Ho`okahii?

Ho`okahii kommt aus dem hawaianischen und bedeutet „einzigartig“, wir finden, dass dieser Name sehr gut zu unseren Produkten und unserer Idee passt. Wie gesagt, alle unsere Stücke sind Unikate

Wie lange gibt es Ho`okahii schon und wie zufrieden seid ihr mit dem bisherigen Verlauf?

Vor drei Jahren haben wir angefangen aus ausrangierten Segeln und hauptsächlich Resten, Taschen zu nähen und die an gute Freunde und Familie zu verschenken/verkaufen. Mit unserer Arbeit haben wir genau den Nerv der Surfer getroffen und haben ein sehr gutes Feedback erhalten. Da wir Spaß an der Sache hatten und unsere Kreativität scheinbar keine Grenzen kennt, wollen wir unsere Produktlinie weiter ausbauen und neue Interessenten dazu gewinnen.

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© Daniell Bohnhof – daniell@hookahii.com

Videobericht Atlantic Rally for Cruisers!

Hier mal wieder ein recht unterhaltsames filmisches Werk von segel-filme.de! Der Eigner hat auch dieses Jahr wieder mit der Auliana II, einer bei Knierim in Kiel gebauten 53 Fuß Yacht, teilgenommen. Aufgrund eines Ruderverlustes, musste die Crew der Auliana II, die Überfahrt beenden und sich abbergen lassen. Nach Aussage eines Insiders ist die Yacht, anders als bisher berichtet, mit Treibgut kollidiert. Wenn alles klappt, gibt es zu diesem Vorfall hier noch einen detaillierteren Bericht. Auch die britische Yacht “Pelican” musste die ARC als Folge eines Riggschadens vorzeitig beenden.

Fünf britische Segler wieder auf freiem Fuß!

Nachdem am 25. November fünf britische Segler im iranischen Hoheitsgewässer festgenommen wurden, sind sie seit heute wieder auf freiem Fuß.
Die Segler vom Team Pindar “Kingdom of Bahrain” waren mit ihrer Open 60 von Bahrain nach Dubai unterwegs, um am Dubai-Muscat Offshore Sailing Race teilzunehmen und sind dabei versehentlich in die iranischen Hoheitsgewässer geraten. Erst durch Einsatz des britischen Außenministers David Miliband in einem Gespräch mit seinem iranischen Amtskollegen konnte eine Freilassung erwirkt werden.
Wir wünschen weiterhin frohe Fahrt.

Gestehen Sie Herr Lüchtenborg!

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© www.sail2horizons.com

Ach Kinders, so macht mir das keinen Spaß! Da hatte ich den guten Bernt Lüchtenborg gerade zu meinem neuen Lieblingsopfer auserkoren und jetzt gibt er vor Yacht.de zu, dass er bei seinem 2xSolo-Weltumsegelungsprojekt, schon seit Monaten seine Leser, die Presse und die Welt mehr oder weniger belogen hat.
Laut eigener Aussage ist das Projekt Nonstop-Weltumsegelung bereits im Juli auf den Kapverden gescheitert, weil er aufgrund technischer Probleme an Land gehen musste. Auch einen Monat später in Salvador de Bahia war er erneut an Land.
Als ich den Artikel mit dem Titel „Lüchtenborgs Geständnis“ bis zum ersten Absatz gelesen hatte, dachte ich noch so für mich, ja ok passiert schon mal, so eine Yacht ist halt um einiges komplexer und dadurch anfälliger als ein PE-Kayak, wo ist da jetzt der Skandal? Ich hatte in dem Moment aber auch nicht auf dem Sender, dass er so großen Wert darauf gelegt hat, unbedingt Nonstop unterwegs zu sein.
Richtig bitter wird die Geschichte erst, als er zugibt, dass er aktiv versucht hat seine Landgänge zu vertuschen. Das Geständnis kam noch nicht mal aufgrund später Reue, sondern ist das Resultat intensiver Recherchen von Yacht Redakteuren, die ihn schlussendlich mit erdrückenden Beweisen konfrontiert haben.
Das einzige was er also „nonstop“ hinbekommen hat, war sich seinen eigenen Ruf zu versauen, denn er kann noch so ein engagierter Mensch oder guter Segler sein, aber mit der Geschichte im Hintergrund dürfte es schwer werden für ein neues Projekt wieder Sponsoren zu finden.
Mehr will ich an dieser Stelle zu diesem Thema auch vorerst nicht sagen, denn auf jemand einzutreten der schon am Boden liegt, ist nicht mein Stil. Also Bernt – alles Gute für die Zukunft und komm heil nach Hause!