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September, 2009:

Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 6

So langsam komme ich in einen Bereich von Yachten, die ich als solche gar nicht mehr ernst nehmen kann. Der Fotoblog “The Chive” liefert diese tollen Bilder. Es handelt sich hier um ein umgebautes russisches Tragflächen-Flussschiff. Gebaut wurde das Schiff 1970 und auf den Namen Meteor getauft. Wenn mich meine schwachen Russischkenntnissen nicht täuschen, hört die Yacht seit dem Umbau im Jahre 2005, auf den Namen “Верный”, was so viel bedeutet wie “richtig” oder “wahr”. Das wired-magazin will wissen, dass der Eigner ein sibirischer Politiker ist. Die lustigen Tigerprints geben dem Interieur einen gewissen Rotlicht-Charme.

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Alinghi 5 – Video aus der Vogelperspektive!

Hochauflösende Bilder, ein Helikopter aber nicht die Möglichkeit den Ton im Video ein bisschen zu korrigieren. Minuspunkt!

Krisenstimmung im Hause Yachtblick

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Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 5

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Zu dieser Yacht möchte ich an dieser Stelle gar keine großen Worte verlieren. Auf Yachtblick steht bereits ein längerer Artikel zum Thema SWATH im Yachtbau und der Silver Cloud. Ich habe auch länger mit mir gehadert, ob es die Silver Cloud wirklich „verdient“ hat, in diese Liste aufgenommen zu werden. Zugegeben, sie ist keine Schönheit! Die ungewöhnliche Form ist hier aber vor allem auf die Funktion zurück zu führen, obwohl es sicherlich auch etwas schöner gegangen wäre. Bei diesem exzellentem Verhalten im Seegang, kann man schon mal Abstriche im Design in Kauf nehmen. Das es funktioniert ist in dem Video gut zu sehen.
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Deutsche Yachteigner beim Rolex Maxi Yacht Cup!

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Deutschen, vor allem Nicht-Yachtis, der Meinung sind, dass große Yachten kein deutsches Thema sind. Zugegeben, deutsche Eigner versuchen, anders als manch russischer Magnat, vielleicht nicht unbedingt damit in den großen Zeitungen (BILD) zu landen. Das dies in unserem vom Neid zerfressenen Land auch nicht gut tut, zeigte kürzlich die von Reinhold Würth in Auftrag gegebene „Vibrant Curiosity“.

Am Wochenende fand vor Porto Cervo /Sardinien der Maxi Yacht Rolex Cup statt. Vor allem aus deutscher Sicht war dieses Wochenende sehr erfolgreich. Gestartet wurde in 3 Klassen: Mini-Maxi Racing, Wally und Crusing/Spirit of Tradition. Bei den Wallys konnte der Hamburger Reeder Claus Peter Offen, der auch gleichzeitig Präsident der Internationalen Klassenvereinigung der Maxi Yacht ist, die Trophäe und die von Rolex gesponserte, individuell gravierte, Uhr mit nach Hause nehmen. Wenn die Kumpels alle auch schon Rolex tragen, dann muss es schon die gravierte vom Rolex Maxi Cup sein, um in der „Clipue noch zu Punkten“. Wir gratulieren Herrn Offen auf jeden Fall zu diesem grandiosen Sieg. Unser Blogkapitän Johannes hat im Übrigen mehrere Jahre für ihn gearbeitet. Der zweite Platz in der Wally Klasse ging an Thomas Bscher (kein Tippfehler). Bscher war bis 1996 haftender Anteilseigner an der Sal. Oppenheim Bank, startete danach eine erfolgreiche Karriere als Rennfahrer. 1995 gewann er die BPR Global Endurance GT Series in einem McLaren F1 GTR. Von 2003 bis 2007 war er Präsident von Bugatti Automobiles SAS.

Einen weiteren 2. Platz konnte Deutschlands bekanntester Maxi-Eigner, der SAP-Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner einfahren. Etwas unglücklich, weil die 145 Fuß lange Visione in der Cruising/Spirit of Tradition Klasse, nur von der hochmodern ausgerüsteten und mit Profi-Crew versehen J-Class-Yacht „Velsheda“ geschlagen wurde. Selbige hatte nach IRC so viel Altersvergütung bekommen, dass alle 5 Wettfahrtsiege nahezu ungefährdet waren.

Weitere deutsche Starter in dieser Klasse waren Otto Happel (auf Hetairos) und Albert Büll (auf Saudade). Bei Otto Happel handelt es sich um den ehemalige Besitzer der GEA, einem großen deutschen Maschinenbauer und Metallverarbeiter (etwa 20.000 Mitarbeiter). Happel konnte im Februar sein GEA Aktienpaket für 1,5 Milliarden Euro an die Metallgesellschaft (MG) verkaufen. Er lebt in den Nähe von Luzern und gilt als Besitzer der 2,19 km² großen Seychellen Insel Frégate. Albert Büll ist ein Hamburger Immobilien-Magnat, er ist Gründer und Gesellschafter der B&L Gruppe, Aufsichtsrat der Kalorimeta AG, sowie der URBANA Energietechnik AG.

In der kleinsten Klasse, den Mini-Maxis, reichte es für die bei Knierim in Kiel gebaute „Container“ nur für den 5. Rang. Container, bereits der Name der Rennyacht, mit der Udo Schütz 1993 beim  Admirals Cup erfolgreich war. Die Schütz Werke sind ein überregional bekannter Hersteller von Industrieverpackungen, Lagersystemen und Leichtbaumaterialien (Nomex-Waben) . Auch Udo Schütz war bis zu einem Unfall beim 24 h Rennen 1969, erfolgreich als Rennfahrer unterwegs.

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Y3K von Claus Peter Offen

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Open Season von Thomas Bscher

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Visione von Hasso Plattner

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Container von Udo Schütz

Kommentar zu Laser Regatta Neubrandenburg!

Interview mit einem Mini-Transat Segler!


via www.segel-filme.de

Morgen startet die diesjährige Ausgabe des Mini-Transat, oder wie der offizielle Name lautet: “Transat 6,50 Charente-Maritime/Bahia”. Das Rennen findet seit 1977 alle 2 Jahre statt. Gesegelt wird, wie der Namen schon sagt, über den Atlantik von Ost nach West auf nur 6,5 m langen Einrumpfyachten. Als Initiator der Regatta gilt der Brite Bob Salmon, der diese Veranstaltung ins Leben gerufen hat, weil andere Transatlantikrennen für viele Teilnehmer zu teuer geworden waren.

Aufgrund des großen Interesses an dieser Regatta wird die Teilnehmerzahl seit 2001 begrenzt. In diesem Jahr sind  85 Teilnehmer, 49 auf Serienyachten und 36 Prototypen, am Start. Die Zulassung zum Rennen erfolgt über die Reihenfolge der Meldungen der Skipper, gemeldet wird offiziell aber erst sobald alle Auflagen des Rennens erfüllt wurden. Zu diesen Auflagen gehört, dass Skipper und Boot mindestens 2000 Seemeilen Erfahrung nachweisen können. Mindestens 1000 Seemeilen müssen bei Regatten zustande gekommen, weitere 1000 dürfen als Training zurück gelegt worden sein. Desweiteren müssen die Skipper an einem, im offiziellen Qualifikationskalender, gelisteten Rennen teilgenommen haben und ein Survival Training absolvieren. Das Rennen wird in 2 Etappen gesegelt. Gestartet wird im französischen Department Charente-Maritime. Die erste Etappe führt die Teilnehmer über 1100 Seemeilen nach Funchal, der Hauptstadt der Insel Madeira. Von hier aus geht es am 3. Oktober weiter,  über eine Distanz von 3100 Seemeilen nach Salvador de Bahia in Brasilien.

Das Transat 650 hat vielen Skippern den Weg in die Profikarriere geebnet. So finden sich unter den Teilnehmern vergangener Jahre Namen wie, Ellen Mc Arthur oder Jean Luc van den Heede (2. Platz Vendée 1993 ). Auch der deutschte Skipper der Beluga Racer, Boris Herrmann, belegte als jüngster Teilnehmer im Jahr 2001 den 11. Platz der Serienwertung.

http://www.photo-lindlahr.de/

Möllus Live (fast) vor der Regatta Neubrandenburg!

Der Goldjunge war gerade noch in der Yachtblick-Schaltzentrale und hat sich die Kamera, für das anstehende Regatta Wochenende in Neubrandenburg geholt. Er hat sich viel vorgenommen, aber seht selbst!

Besser als Wind!

… meine natürlich den Film “Wind”! Soeben habe ich mir den Film “Morning Light” angesehen. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal nach dem Film gesucht, war seinerzeit aber nicht fündig geworden und hab das Projekt wieder aus den Augen verloren. Gestern Abend saß ich mit Möllus, sowie Alex und Sven vom Utsider Jugend-Segelprojekt zusammen und da wurde der Film zum Gesprächsthema. Anlass genug ihn mir endlich einmal anzusehen. Er ist großartig! Er ist um längen besser als “Wind“, da hier keine nervige Liebesgeschichte von der Segelei ablenkt! Die Story beschreibt der Trailer ganz gut, im Film ist aber weniger Pathos.

Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 4

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Wir alle kennen die wilden Entwürfe der Designer, die sich in den Yachtmagazinen, meistens als kleine Bildchen, irgendwo auf den ersten 10 Seiten finden. Die meisten dieser Entwürfe landen, nach einem kurzen Intermezzo in der Presse, ganz schnell wieder in den Schubladen. Sie haben ihren Zweck, den Bekanntheitsgrad der meist jungen Designer zu steigern, erfüllt und die Herren (&Damen) können sich nun an umsetzbaren Projekten versuchen. Wenn so ein wilder Entwurf doch mal realisiert wird, dann ist es meistens eine Wally. Die dürfen das! =)

Der Ellips 28 Katamaran der russischen Firma Paritetboats, ist nach meinem Geschmack etwas, dass besser für die Schublade entworfen worden wäre. In meinem Kopf entwickelt sich gerade das Bild eines sich entschuldigenden Designers, dessen Blick sagen will: „Ich konnte ja nicht ahnen, dass die das wirklich bauen“!

Bei den anderen Produkten des Unternehmens erfüllt das schwarze Zyklopenauge wahrscheinlich sogar einen Zweck. Es handelt sich dabei nämlich um „glass-bottom-boats“, bei denen der Lichteinfall von oben sicher nicht schadet. Bei der Ellips 28 ist es nur ein Design-Element.

Das gute Stück ist 8,5 m lang, 3,5 m breit, bietet Platz für 6 Personen + Skipper und soll in der größten Version von 2 x 500 PS Yanmar Maschinen befeuert werden. Der Hersteller gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 65 Knoten an.

Ich frage mich, ob man das so zertifiziert bekommt? 65 Knoten und die große Scheibe! Vielleicht wird das ja von einem freundlichen GL-Ingenieur gelesen, der dazu mal was sagen kann. (darf anonym schreiben, Mail Adresse wird von mir nicht veröffentlicht)

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Erinnert mich irgendwie an das Interieur getunter VW-Polo!

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Der Kracher ist der Kontrast zwischen dem “Beam me up”-Design und der russischen Hafenlandschaft!

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Bildquelle: www.paritetboat.com