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August, 2009:

iShares Cup – Extreme 40 segeln in Kiel!

Am Wochenende fand in Kiel der iShares-Cup statt. iShares steht in diesem Fall für das Aufeinandertreffen der schnellen Extreme 40 Katamarane. Das Prädikat „Formel 1 des Segelsports“ wird in Zusammenhang mit dieser Bootsklasse gern benutzt, zugegeben man hört es auch in Bezug auf die TP 52, doch ich finde dazu gehört mehr als bloße Geschwindigkeit. Die Mediale Aufbereitung des iShares Cup sucht in der Segelwelt noch ihres gleichen. Die ungewöhnlichen Kurzstreckenrennen werden nah an Land ausgetragen, was diese Veranstaltung in erster Instanz für Zuschauer und daraus resultierend auch für Sponsoren interessant macht. Die Kieler vermelden für das vergangene Wochenende stolze 50.000 Besucher, die 30.000 Besucher die im letzten Jahr mehr da waren, sind hier wohl eindeutig dem schlechten Wetter in diesem Jahr und den kaiserlichen Bedingungen des Vorjahres zuzuschreiben. 50.000 Besucher in einer 240.000 Einwohner Stadt, dass spricht zum einen für die Segelbegeisterung der Kieler und zum anderen dafür, dass man bei dieser Veranstaltung alles richtig macht. Hier wird der Welt gezeigt in welche Richtung sich der Segelsport bewegen muss und, wie man erfolgreich demonstriert hat, auch kann!

Wie viele Megayachten gibt es auf der Welt!

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Eos via Flickr

Branchengröße Camper & Nicholson hat kürzlich, in Kooperation mit The Luxury Institute, die zweite Auflage ihres Jahresberichts für die Megayachtbranche herausgegeben. Im aktuellen Bericht für das Jahr 2008 befindet sich ein Kreisdiagramm, welches die Anzahl der sogenannten Megayachten ( > 24 m ) im Verhältnis zu ihrer Länge darstellt.

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Allein im Jahr 2008 sind insgesamt 261 Yachten mit einer Länge von über 30 m hinzugekommen. 2008 war damit das bis dato erfolgreichste Jahr für die Branche. Die Anzahl der Neubauten betrug im Jahr 2007 bereits 218 Einheiten, davon waren 89% Motoryachten und 11 % Segler. Dieses Verhältnis ist annähernd gleich geblieben, 12 % der Neubauten in 2008 waren Segler. Lag die durchschnittliche Länge im Bericht von 2007 noch bei 39,61 m, so liegt sie jetzt bei 41,41 m.
Betrachtet man die globale Verteilung der Kunden, so gingen 23 % aller Megayachten an US-Amerikaner, 16,5 % an Italiener und 10 % an Russen.
Doch sind nicht die USA das Megayacht-Land dieser Erde sondern Italien. 44 % der Auslieferungen ( 116 Yachten ) wurden in Italien gebaut. Mit einigem Abstand folgen die USA (30 Yachten), die Türkei (22 Yachten) und die Niederlande (18 Yachten). Deutschland nimmt Platz 6 der Rangliste mit 12 Yachten ein. Betrachtet man aber die gesamte ausgelieferte Länge der Yachten, liegt Deutschland mit 1090 m Yacht auf Platz 3 nach Italien und den USA.
Insgesamt wurden im letzten Jahr 5,45 Milliarden Euro in Neubauten investiert. Auch hier ist wieder die regionale Verteilung aus deutscher Sicht sehr interessant, denn die deutschen Werften liegen mit 1,57 Milliarden Euro an zweiter Stelle weltweilt, gleich nach Italien mit 1,691 Milliarde Euro. Das krasse Verhältnis von Anzahl der gebauten Yachten und Gesamtkosten erklärt sich dadurch, dass in Deutschland keine Segelyachten über 30 m gebaut wurden (meist deutlich günstiger als Motoryachten) und die Durchschnittslänge der in Deutschland gebauten Yachten bei 90,8 m lag. Dem gegenüber steht eine Durchschnittslänge für in Italien gebaute Yachten von 37,97 m.
Der Bericht endet mit einer Zusammenfassung von Toby Walker, dem Sales Director bei Camper & Nicholson. Für Walker hat die Finanzkrise natürlich auch in der Megayachtbranche ihre Spuren hinterlassen. Bauverträge wurden gekündigt und Kunden haben ihre finanziellen Reserven eher dazu benutzt ihre eigenen Unternehmen zu stabilisieren, als sich neue Yachten zu kaufen. Seine Prognose ist aber eher zuversichtlich, da die Vorteile, die das Leben auf einer Yacht mit sich bringt die Selben sind, wie vor der Finanzkrise. Er prognostiziert vor allem den „Barzahlern“ und Charterunternehmen sehr gute Yachtkäufe in diesem Jahr und sieht den Markt für Superyachten auch in 2009 wieder wachsen und das stärker als in der vorangegangenen Saison. Der Bericht endet mit dem Satz „Full steam ahead and full sails on“.

Alinghi 5 segelt mit neuem Sponsor!


via

Cupkiller! Die Geschichte des Americas Cup!

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Beim Americas Cup handelt es sich um die bekannteste und älteste, noch heute ausgetragene, Segelregatta der Welt. Der Cup, wie wir ihn heute kennen, geht auf eine Regatta rund um die Isle of Wight, aus dem Jahr 1851 zurück. Zu dieser Zeit fand in London die erste Weltausstellung mit Namen „Prince Albert’s Great Exhibition“ statt. Eine Messe ähnlich den heutigen Expos, bei der jedes Land seine besten Produkte vorstellen sollte. Im Rahmen dieser Weltausstellung hatten die Briten zu einer Segelregatta eingeladen. Ein amerikanischer Yachtclub nahm die Herausforderung an und gab sogleich einen schnellen Schoner in Auftrag, die legendäre America!

Unter dem Namen „One Hundred Sovereigns Cup“ wurde die Regatta am 23. August 1851 ausgetragen. Die America war auf dem Kurs um die Insel ca. 20 Minuten schneller als ihre britischen Mitstreiter. Der Americas Cup war geboren!
Die Sieger der ersten Stunde übergaben den Pokal dem New York Yacht Club, mit der Auflage, dass der Pokal von anderen Yachtclubs, die aus anderen Nationen stammen müssen, herausgefordert werden kann. Dies wurde in einer Stiftungsurkunde festgehalten – dem sogenannten „Dead of Gift“. Grob zusammengefasst bestimmt jene Urkunde, dass der Herausforderer den Yachttyp und der Verteidiger das Segelrevier festlegen kann. In den darauf folgenden 132 Jahren verteidigten die Amerikaner den Cup 25 mal erfolgreich.
Unternimmt man einen Streifzug durch die Ahnengalerie des Americas Cup, wiederholt sich in den Anfangsjahren vor allem der Name Thomas Lipton. Der Gründer der Teemarke Lipton forderte den Cup zwischen 1899 und 1930 insgesamt fünf mal heraus. Doch es war auch ihm nicht vergönnt den Cup zurück nach England zu holen. Um sein nicht abreißendes Engagement für den Cup zu würdigen, schuf man für ihn sogar einen Pokal für den „Besten aller Verlierer“.

Auch zwischen 1930 und 1980 blieben die US-Amerikaner ungeschlagen. Es war die Zeit der wunderschönen Yachten. Sieht man Bilder der langen J-Class Yachten eines Harold S. Vanderbilt oder der „legendären 12er“ wie die spätere 12 m Klasse gerne genannt wird, dann dürfte jedem Fußballer klar werden warum man Segeln als den Sport der Könige bezeichnet.

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Am 26. September 1983 geschah dann das, was man im New Yorker Yacht-Club für unmöglich gehalten hatte, ein australisches Team gewann den Cup! Man hatte es für so unmöglich gehalten, dass man den Cup bereits in einer Vitrine des Clubhauses angeschraubt hatte. Der australische Geschäftsmann Alan Bond und sein Skipper John Bertrand besiegten mit ihrer technisch überlegenen Australia II die Cup-Legende Dennis Conner ( 4-maliger Sieger ). Unter Leitung von Ben Lexcen wurde in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein revolutionärer Flügelkiel entwickelt. Conner konnte den Cup zwar 1987 zurück in den New York Yachtclub holen, doch die Siegesserie der Amerikaner war gebrochen.

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Bilder:

http://www.wikipedia.de/

http://www.liveyachting.com/

Der Hurrikan war da!

Wie ich ja schon berichtete, konnte auf Grund des Hurrikans Bill nicht gesegelt werden.

Ich habe Bilder gefunden, die der Trainer und Vater von Philipp Buhl gemacht hat.

Vielen Dank dafür Friedl und weiterhin viel Erfolg.

Mehr  Infos  von Friedl und Philipp findet ihr auf

www.scai.immenstadt.de

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Die bodenlose Kanne!

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Ich wollte eigentlich im nächsten Post die Ereignisse auflisten, die dazu geführt haben, dass der 33. AC so ausgetragen wird, wie es die Richter beschlossen haben. Bei den Recherchen bin ich allerdings bei der frühen Geschichte des AC etwas hängen geblieben. Es werden also mehrere Artikel! Als kleine Vorschau darauf will ich euch mal zeigen worum es eigentlich geht.

Der Pokal ist eine 67,6 cm hohe Kanne aus 134 Unzen ( ca. 3,8 kg ) hochlegiertem Zinn, sogenanntem Britanniametall. Er wurde bei dem Londoner Juwelier R. & G. Garrard, im Jahre 1848 zu einem Preis von 100 Souvereigns ( 105 Pfund Sterling ) hergestellt und von Lord Anglesey dem Royal Yacht Squadron gestiftet. Beim Royal Yacht Squadron handelt es sich um den altehrwürdigsten Yacht Club Großbritaniens ( das wird einer der nächsten Artikel werden ). Lord Anglesey benannte ihn nach seinem Kaufpreis One Hundred Sovereigns Cup und nicht wie oft fälschlich zitiert 100 Guineas Cup.

Der Name “bodenlose Kanne” kommt daher, dass es bis 1958 tatächlich keinen Boden gab. In diesem Jahr wurde ein 17,8 cm hoher Sockel unter die Kanne montiert um Platz für weitere Gravuren mit den Namen der Sieger zu schaffen.

Als der Cup 1983 das erste mal nicht vom New York Yacht Club verteidigt werden konnte, mussten vor der Siegerehrung noch schnell die Handwerker kommen. Unglücklicherweise hatte jemand in den vorangegangenen 132 siegreichen Jahren die Kanne auf ihrem Sockel festgeschraubt. Für die Skipper der US-amerikanischen Verteidiger-Yachten (defender) galt die unausgesprochene Maxime, sie müssten bei einem Verlust der bodenlosen Kanne, diese durch ihren Kopf ersetzen. Ich möchte an dieser Stelle natürlich keine “Unken rufen”, aber wenn Herr Coutts nach seinem aktuell laufenden Egotripp die Kanne nicht zurück nach New York holt, dann sollte man sich vielleicht mal wieder mit den Club-Internen Traditionen beschäftigen.

Derzeit befindet sich die Kanne im Clubhaus der Société Nautique de Genève.

Quellen: Wikipedia
Royal Yacht Squadron

Nach 5 Rennen ein kleiner Zwischenstand der WM in Halifax/CAN

Buhl 2Nachdem am Freitag der Nebel über der Bucht von St. Margaret´s segeln fast unmöglich machte und nur zwei Fleets bei guten Bedingungen ein Rennen fahren konnten, wurde das Rennen des dritten Fleets im nachhinein annuliert und gestern Morgen erneut gestartet.

Am gestrigen Abend standen für die 169 Segler aus 51 Ländern 5 Rennen im Gesamtklassement. Sehr erfreulich für das deutsche Team ist, dass der vor knapp zwei Wochen gekürte Junioreneuropameister Philipp Buhl auf Platz 5 liegt und das fünfte Rennen der Quali Serie sogar gewinnen konnte. Auch Tobias Schadewaldt liegt auf Platz 20, mit nur 6 Punkten Rückstand auf die Top 10, in einer aussichtsvollen Position.

Am morgigen Sonntag wird wohl nicht gesegelt werden, da über Halifax der Hurricane Bill mit Windgeschwindigkeiten um die 50 Knoten ziehen wird.

Wir hoffen, dass die Segler am Montag wieder aufs Wasser gehen können und genau so erfolgreich sind wie bisher.

Phillipp Buhl

more excellent pictures on http://capizzano.com/laserworlds2009/LaserSenior_Press.html

Alinghi 5 segelt vor Genua!

Der 33. AC ist nicht nur eine Schlacht vor Gericht er ist auch eine Schlacht der Media-Manschaften. Lob und Anerkennung dafür was die Jungs von Alinghi hier an Bildern liefern. Mich würde mal interessieren wie die Kameraboote aussehen.

European Yacht of the Year 2009/2010

Ladies & Gentlemen we proudly present the nominated Yachts!

Human Powered Hovercraft!

via BitterEnd