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Juli, 2009:

Kurz verlinkt!

Mir fehlt momentan leider etwas die Zeit zum bloggen. Meine Leser sollen deshalb aber nicht auf die aktuellen News der Yachtszene verzichten müssen. Es reicht also mal wieder nur für eine kurze Linksammlung.

1. Deutsche Vendée Globe Kampagne

Nach dem Sieg beim POR plant Skipper Boris Herrmann die erste deutsche Vendée Globe Kampagne.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,636288,00.html

Sie predigen Wasser und trinken Wein!

Bei Azimut Benetti wurden 2 Yachten entdeckt, die angeblich für den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-il bestimmt waren. Aufgrund von UN-Sanktionen gegen den Diktator dürfen diese Yachten nicht ausgliefert werden.

http://www.ftd.de/politik/international/:Nordkorea-Kim-Jong-ils-Blockadebrecher/544535.html

Der blanke Hintern von Hasso Plattner!

Regattasegeln ist eine emotionale Sache. Das beweist nicht nur hin und wieder unser Christoph, doch auch um bekannte Segler wie Hasso Plattner ranken sich Legenden …

Link zur Computerzeitung

Segelvideo von der Utsider!

Die Utsider, eine Elliott 45, ist das Jugenprojekt des Warenmünder Segelclub. Ich habe in einem früheren Post bereits auf ihren Tweet hingewiesen. Das Video zeigt die Utsider surfend, auf dem Weg zum Etappensieg, beim Baltic Sprint Cup.

Auf zur EM nach Landskrona!

Morgen geht’s los!

Nachdem am Montag dieser Woche schon Max und Roberto mit unseren Booten und Klamotten nach Landskrona/SWE gefahren sind, werde ich mir morgen mein Rennrad schnappen, zum Fähranleger fahren, die Fähre besteigen und hoffentlich heil in Trelleborg ankommen, dann wieder aufs Rad und ab nach Landskrona.

Hört sich schonmal sehr sportlich an, aber es geht ja auch um die Europameisterschaft und da nimmt man jede Möglichkeit mit, noch etwas zu trainieren.

Die letzten Wochen musste ich meinen Trainingsumfang leider stark einschränken, da ich mich auf meine Prüfungen in der Uni konzentrieren musste.

Ich bin dennoch guter Dinge, dass ich meine Zielsetzung erreichen kann.

Ich melde mich wieder, wenn ich gut angekommen bin.

Liebe Grüße

Christoph

Kein Land in Sicht für Binnenwerften!

Nach der bereits seit einiger Zeit insolventen Kaiserwerft, hat es nun auch den zweiten Saaler Yachtbauer getroffen. Die Leitung der PR-Marine AG hat bereits im Juni einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Der zuständige Insolvenzverwalter bestätigte dies und prüft derzeit ob das Verfahren überhaupt eröffnet werden kann. Nur wenn die Kosten des Verfahrens gedeckt werden, kann dieser Schritt überhaupt gegangen werden.

In diesem Zusammenhang besonders unschön, sind laufende Ermittlungen der Regensburger Staatsanwaltschaft gegen die Geschäftsleitung wegen Untreue. Ein weiteres Indiz für den desolaten Zustand des Unternehmens liefert der Yachtmakler Darius Wozniak ( Marine Projekt Inc. ). Wozniak, dem nach eigenen Angaben ein Schaden von 430.000 € durch die Firma PR-Marine entstanden ist, hat das Unternehmen wegen Insolvenzverschleppung angezeigt. In diesem Zusammenhang hat er bereits Ende Mai die Kriminalpolizei Regensburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass PR-Marine „alles verschiebt was werthaltig ist“.

Wie die Mittelbayrische Zeitung berichtet, hatte Wozniak für 3,2 Millionen € Yachten in Saal bestellt und mehrere hunderttausend Euro angezahlt. Die einzige Yacht, die innerhalb dieses Kontraktes fertig gestellt wurde, sei jedoch an einen anderen Kunden verkauft worden. Als der Makler seine Anzahlung zurück forderte, wurde ihm von Seiten der Geschäftsleitung mitgeteilt, dass man nicht zahlen könne.

Äußerst unschön das Ganze. Möglicherweise hat auch diese Geschichte zwei Seiten – sollten die Vorwürfe des Maklers sich aber bestätigen, hätten wir hier wieder einen Fall der belegt, dass die sogenannte „Wirtschaftskrise“  erfolgreich alle schwarzen Schafe aus dem Markt filtert.

Alinghi 5 – Segelvideo

Alinghi 5 – set sail

Nach unzähligen Bildern vom “fliegenden” Kat, hat Alinghi eben ein Bild von “Alinghi 5″ mit gesetzten Segeln getwittert.

Wings vs. Sails

Auf www.yachtsponsorship.com habe ich kürzlich einen Artikel gefunden mit dem Titel „Wings vs. Sails“, frei übersetzt also Flügel gegen Segel. Besagter Artikel arbeitet die Vorteile von sogenannten Flügel-Segeln gegenüber konventionellen Segeln heraus. Die Entwicklung der Flügelsegel wird hier auf eine Gruppe radikaler Designer aus dem Americas Cup Verteidiger Team von 1988 zurück geführt. Bei diesem Cup war das US-Team, um den legendären Dennis Conner, dem neuseeländischen Herausforderern, mit einem in der Wasserlinie nur 55 Fuß langem Katamaran, entgegengetreten. Es wurden seinerzeit 2 identische Katamarane gebaut. Der im Rennen eingesetzte Stars & Stripes S1, ausgerüstet mit einem konventionellen Rigg und der Stars & Stripes H3, ausgerüstet mit einem Flügelsegel. Letzterer war deutlich schneller, wurde aber nicht eingesetzt, da sich S1 als schnell genug erwies und man der Haltbarkeit des revolutionären Segels nicht traute.

Über 20 Jahre technischer Entwicklungen sind seit dieser Zeit vergangen. Einige Neuerungen überlebten, die meisten sind mittlerweile wieder veraltet. Geblieben ist auf jeden Fall der Enthusiasmus der Konstrukteure des ersten Flügels, Duncan McLane und David Hubbard, für diese Technologie. Sie entwickelten die Flügel über die Jahre immer weiter. Ihr letztes gemeinschaftliches Projekt war die Entwicklung eines autonomen unbemannten Schiffs für die Firma Harbor Wing Technologies Inc. Doch das alles macht sie noch lange nicht zu Brüdern im Geiste, denn interessanterweise arbeitet der eine für den Herausforderer und der andere für den Verteidiger des 33. Americas Cup.

Mark  Ott, der Geschäftsführer von Harbor Wing äußert sich im oben genannten Artikel zu den Vorteilen der Flügeltechnologie wie folgt:

  1. Flügel verlieren niemals ihre Form, das ursprüngliche Profil bleibt also immer gleich
  2. Um einen Flügel zu kontrollieren genügt es den Anströmwinkel zu ändern, ein Segel richtig zu trimmen ist deutlich aufwändiger
  3. Flügel sind deutlich präziser zu steuern
  4. Auf Flügel wirkt nur die Trägheit, sie müssen daher keine Druckkräfte aufnehmen, die wiederrum bei Masten zum abknicken führen können
  5. Da der Flügel keine Druckkraft aufnehmen muss, können Wanten, Stage und der Rumpf deutlich schwächer dimensioniert werden, das Schiff wird dadurch leichter
  6. Tests mit Flügeln haben ergeben, dass bei durchschnittlichen Windverhältnissen die Flügel wenigstens doppelt so effektiv sind wie konventionelle Segel
  7. Ein Flügel ist auch nicht schwerer als das gesamte stehende-, das laufende Gut und Winschen zusammen
  8. Die Belastung der Crew ist geringer, da keine Segel geborgen, gesetzt oder ständig getrimmt werden müssen
  9. Flügel sind mit einem Spinnaker kombinierbar, der Segler kann also die Vorzüge beider Systeme nutzen


NDR berichtet über Christoph

Im Nordmagazin um 19:30 lief ein Bericht des NDR über die Warnemünde Woche. Shooting Star dieses Beitrags war Christoph.

Möllus “twittert” Live von der Warnemünder Woche!

Auf www.twitter.com/Yachtblick könnt ihr Live verfolgen was Christoph von der Warnemünder Woche zu berichten hat.

Auch das Rostocker Jugendprojekt “Utsider” ( Elliott 45 ) zwitschert Live von der Regatta, wie häufig und in welchem Umfang kann ich leider noch nicht sagen.

http://twitter.com/Utsider

Alinghi hat nen Kat gebaut!

Das Gerücht hielt sich wacker, jetzt ist es offiziell. Alingi nutzt das Reglement des 33. AC voll aus und baut sich einen “etwas” größeren Katamaran. Wenn ich mich nicht irre, dann dürfte er laut Reglement 2 Masten haben. Wir werden sehen wie es weiter geht.

Bilder gibts hier!

Videotagebuch – Laser Match Race 09

Enjoy the Comedy!