Am Wochenende habe ich Christoph nach Hamburg begleitet, der ehrwüridge NRV hatte zum Laser Match Race geladen. Im Video befinden sich einige Impressionen dieser Veranstaltung.
Juni, 2009:
Kurz verlinkt!
Kaiserwerft endgültig pleite
Die Kaiserwerft in Saal ist nicht mehr zu retten. Die Mittelbayrische Zeitung berichtet, dass die letzte halbfertige Yacht die Werft verlassen hat. Eine Chance zur Rettung hätte nur bestanden, wenn der Kunde die Yacht in Saal hätte fertig stellen lassen. Gegen den Geschäftsführer Zed Vohra wird wegen Insolvenzverschleppung ermittelt.
Dehler unter dem Dach von Hanse
Wie bereits erwähnt, hatte Hanse an der angeschlagenen Traditionswerft aus Freienohl Interesse gezeigt. Es wird berichtet, dass die Verhandlungen zur Übernahme der Marke, sowie dem Betriebsvermögen abgeschlossen sind. Die Produktion kleiner moderner Küstenkreuzer zwischen 18 und 34 Fuß, sowie die Fertigung der erfolgreichen Cruiser Linie, wird weiterhin im Sauerland stattfinden. Aufgrund besserer Fertigungsbedingungen wird die Produktion der Dehler 44 und 60 demnächst in Greifswald anlaufen.
16 jährige Australierin will jüngste Weltumseglerin werden
Jessica Watson ( 16 ) will noch vor ihrem 17 Geburstag, im Mai 2010, allein um die Erde segeln. Sie tritt damit gegen laufende Projekte des Briten Mike Perham (17) und des Amerikaners Zac Sunderland (17) an. Geht ihr Plan auf, ist sie beim Einlaufen in den Zielhafen jünger als die anderen beiden und der Titel wäre ihr damit gewiss.
Volvo Ocean Race beendet
Ericsson 4 hat das Volvo Ocean Race vor dem VOR-Rookie Puma gewonnen. Telefonica Black konnte auf dem letzten Leg nach St. Petersburg überraschend siegen. In einem Wendeduell kurz vor dem Ziel musste sich Team Puma den Spaniern geschlagen geben.
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Videotagebuch von der Kieler Wocher
Unser Goldjunge zeigt Emotionen!
Wind – Der Film
Eine unangenehme kleine Grippe hatte mich vor ein paar Tagen nieder gestreckt. Ich habe die Zeit im liegen natürlich genutzt, um mich einem Filmmarathon hinzugeben. Wieder musste ich feststellen, dass es viel zu wenig Filme über Schiffe, Yachten und die Segelei gibt. Einen Silberstreif am Horizont stellt der Film “Wind” von 1992 dar. Der Film spielt zu einer Zeit, als der America’s Cup noch auf dem Wasser und nicht vor Gericht entschieden wurde. Die Geschichte basiert auf den Anfangen von Mr. America’s Cup, Dennis Conner, dem einzigen Steuermann, der den America’s Cup verloren und anschließend zurück gewonnen hat.
Wikipedia beschreibt die Handlung wie folgt:
Der junge Skipper Will Parker will den America’s Cup gewinnen. Er erhält vom Schiffseigner Morgan Welds das Angebot, mit seiner Yacht „Radiance“ im America’s Cup gegen die Australier anzutreten. Das bringt Will Parker in ein Dilemma, denn seine Freundin und Segelpartnerin Kate darf nicht mit an Bord. Sie verlässt ihn – und der Cup geht auch verloren. Mit Hilfe von Kate und ihrem neuen Freund lässt er ein neues Boot bauen: Die Yacht „Geronimo“. Kates Teilnahme sichert den Amerikanern im letzten Moment den Sieg.
Zankapfel – Darßer Ort!
Seit unserem letzen Artikel zum Tod eines Anglers vor Darßer Ort, ist schon wieder einiges an Zeit vergangen und es wird noch mehr Zeit vergehen. Dem Angler konnte seiner Zeit nicht geholfen werden, weil die Rettungskräfte aus Kiel und Warnemünde zu lange unterwegs waren.
Der Nothafen Darßer Ort wird frühestens im Herbst ausgebaggert, die Ausschreibung dafür soll in dieser Woche starten. Warum das alles so lange dauert und man einen Nothafen zum Ende der Saison fertigstellt ist mir völlig unklar, zumal man bereits im September 2008 das Geld für den neuen Hafen in Prerow freigegeben hat.
Ebenso komisch findet das ganze wohl auch die Bürgerinitiative “Rettet Prerow”, die auf www.darsserhafen.de für den Erhalt von Darßer Ort Unterschriften sammelt. Ich habe mir die Seite angesehen, möglicherweise bin ich schlichtweg zu doof, aber die Ziele dieser Bewegung erschließen sich mir nur bedingt. Ich bin auch weiterhin für einen neuen Hafen in Prerow! So und jetzt dürfen sie mich steinigen.
Es ist vollbracht!

Boris Herrmann und Felix Oehme haben das Portimao Global Ocean Race gewonnen. Gestern Morgen um 10.04 Uhr und 42 Sekunden, überfuhr das deutsche Duo die Ziellinie. Die neuen Shootingstars des Segelsports sorgten für den ersten Sieg einer deutschen Hochseeyacht seit dem Sieg der “Illbruck” beim Ocean Race 2002.
In der Endabrechnung stehen 4,5 Punkte Vorsprung zu Buche. Die Ausgeglichenheit im Zweikampf zwischen Beluga Racer und dem Zweitplatzierten Team “Desafio de Cabo Hornos” aus Chile, zeigt aber eine andere Zahl. Nach insgesamt 145 Seetagen waren die Deutschen unterm Strich gerade mal 2,5 h schneller unterwegs. Diese Leistungsdichte unter den Führenden kann als klarer Sieg für das Portimao Global Ocean Race verbucht werden. In Zeiten, in denen der America’s Cup vor Gericht ausgetragen wird und die Ausfallquoten bei Vendée und VOR die Berechtigung der überzüchteten Rennziegen in Frage stellen, kann man den Veranstaltern dieses Rennens nur gratulieren.
Unterm Strich sind also mal wieder alle glücklich. Deutschland hat neue Segelstars und die Segelwelt eine tolle Regatta dazu gewonnen.
Natürlich möchte auch ich dem Beluga Racing Team zu seiner großartigen Leistung gratulieren.
Ich bin dann mal kurz weg …
Solar Sailor … auch als Yacht
Der ein oder andere aufmerksame Leser dürfte bereits bemerkt haben, dass ich einen kleinen Fabel für unkonventionelle und technisch revolutionäre Yachten habe. Bereits vor einiger Zeit habe ich Bilder von einer Fähre im Hafen von Sydney gesehen, auf deren “Flügel-Segel” Solarpanele aufgebracht waren. Im folgenden Video sehen sie besagtes Schiff. Am Ende des Clips ist noch ein kleinerer Segler, basierend auf der selben Technologie, zu sehen.
Die Firma Solar Sailor will mit diesem Konzept die Nutzung unserer Wasserstraßen “grüner” machen. Neben Fähren und Tankern hat man, in Cooperation mit Callender Designs, auch einen schicken Entwurf zum Thema “grüne Yacht” abgeliefert.
