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Maltese Falcon von oben

SY Maltese Falcon – Yacht from VisualWorking on Vimeo.

So oft wie Maltese Falcon hier schon Thema war lässt sich wohl nicht leugnen, dass ich dieses Schiff ziemlich schick finde. Ich mag das Dyna-Rigg-Konzept und dieses Video zeigt einen eindrucksvollen Überflug, vermutlich mit einer Drohne. Sympathisch natürlich die beiden Laser an Deck.

Inside Meyer Werft

Grund für dieses Video ist die erneute Feststellung, wie wenig ein Video im Stande ist Extreme abzubilden. Ich hatte vor wenigen Wochen die Gelegenheit durch die Meyer Werft geführt zu werden – jenseits der freigegebenen Besucherwege. Ich habe sicher schon einige Schiffe in Docks oder Werfthallen stehen sehen, aber Quantum of the Seas in der großen Halle der Meyer Werft, war das mit Abstand beeindruckendste Stück Schiff das ich bisher gesehen habe. Ich verbleibe mit großen Respekt gegenüber dem was die Kollegen in Papenburg zu Leisten im Stande sind!

P.S. Warten wir ab, was die Meyer Werft zukünftig in Bezug auf das Thema “Megayacht” unternehmen wird … Planungen gibt es wohl.

From Our View – The story continues

Ja ja, die Superyachtindustrie … ein stetes inneres Blumenpflücken =)

Mehr von den Jungs von superyachtmedia.com findet ihr hier.

Mast legen XXL

Seit einiger Zeit geistert ein 101 m Sloop-Konzept von Altmeister Ed Dubois durch die Yachtbranche, bei dem er von zarten 125 m Masthöhe (über Cwl) ausgeht. Soweit mir bekannt ist, meint ein möglicher Eigner das ganze zumindest so ernst, dass die Detailkonstruktion bereits erstellt wurde. Wie man im Detail mit den auftretenden Lasten umgehen will weiß ich nicht, aber allein die Vorstellung einer Schot die diese Kräfte aufnimmt, spricht für ein interessantes Projekt von dem ich hoffe das es irgendwann doch noch Umsetzung findet.

Das Video zeigt in beeindrucken Bildern wie der Mast des Panamax-Rigg der 64 m Perini Navi “Felicità West” von Tony Hawker und seinem Seahawke Rigging Inc. Team gelegt wird.

 

Launch Video “Shemara”

Ich war im vergangenen Jahr einige Stunden mit Tim Gilding unterwegs, der dieses Projekt über die letzten Jahre als Naval Architect begleitet hat, netter Kerl, schönes Projekt! Dem geneigten Eigner sei an dieser Stelle der Blick auf seine Website www.timgilding.com ans Herz gelegt, ich für meinen Teil mag die Designs, vor allem sein Cento Konzept.

Artikel zum Projekt auf superyachttimes.com 

 

Fair Winds and thanks Hobie!

Der rote Hobie ist zwar schon eine Weile verkauft, dennoch sei Hobie Alter (Link zur Doku) an dieser Stelle für dieses kleine geile Turngerät gedankt!

Fair Winds and Following Seas Hobie!

Michael Breman @ Singapore Yacht Show

Thanks a lot Merijn – great work!

Michael Breman von Lürssen spricht über die Herausforderungen beim Verkauf großer Yachten, Konkurrenzsituationen und das Marktpotential von 100m+ Yachten. Auf www.superyachttimes.com finden Sie weitere Interviews mit Alice Huisman, Toni Hambrook (Alloy Yachts) und Simon Turner (Camper & Nicholsons)

Doku über die niederländische Superyacht-Industrie

Fernsehteams und Superyachten schließen sich in der Regel aus und ich vermute auf ein deutsches Pendant zu dieser Dokumentation wird man wahrscheinlich vergebens warten. Dennoch haben einige sehr geschätzte niederländische Yachtis ihre heiligen Hallen geöffnet und ein Kamerateam hereingebeten. Das Ergebnis ist durchaus sehenswert.

Viel Spaß!

Friedel ist Europameister im Musto Skiff

„Es ist nun fast ein Jahr her, als ich meinen Musto Skiff nach einjährigem Besitz mit einem lachenden und einem weinenden Auge verkaufen musste. Das Boot war wie für mich gebaut. Hohe Geschwindigkeiten, anspruchsvolles Handling gepaart mit ausgereifter Technik. Doch es sollte noch schneller werden und deswegen entschied ich mich in die Olympische High Performance Klasse 49er zu wechseln.“

Nach einjähriger Abstinenz in der Musto Skiff Klasse wollte der 25-jährige Kieler (Potsdamer Yacht Club e.V.) es aber noch mal bei der Europameisterschaft am Attersee wissen. Er konnte sich sein altes Boot leihen und fuhr diesmal mit einem ganz anderen Gefühl zu einem Wettkampf. Das Ergebnis war ihm fast egal, denn es ist ja nicht seine Klasse. Das Starterfeld war mit 46 Seglern aus sieben Nationen sehr gut besetzt. Der Weltmeister von 2011 und der amtierende Europameister waren ebenfalls vertreten.

Ein Tag vor dem Start der EM stieg er zum ersten Mal wieder auf das Boot und segelte zwei Vorrennen mit. Platz vier und eins, “So viel scheint ja nicht weg zu sein.”, dachte er sich. Zuversichtlich startete Frithjof in die Wettfahrtserie.

Der erste Tag war geprägt von sehr inkonstanten westlichen Winden, die das Feld immer wieder durcheinander würfelten. Als erfahrener Lasersegler, der auf einem Berliner Binnensee groß geworden ist, kamen ihm die Windbedingungen sehr gelegen und er fuhr zwei Mal in die Top 10. Im dritten Rennen riss ihm dann das Trapez und er fand sich chancenlos im Mittelfeld wieder. Am Ende des Tages erreichte er den dreizehnten Platz im Gesamtklassement. “Da geht noch was!”, rief es in ihm.

Team Germany

Nach einem unfreiwilligen Layday ging es erst wieder am dritten Tag der EM weiter. Bei einem leichten bis mäßigen thermischen Wind, auch besser bekannt als “Rosenwind”, und Sonne pur, gelangen Frithjof wieder drei gute Rennen, darunter auch ein erster Platz. Doch leider war wieder ein Chaos – Rennen dabei. „Ich musste eine Strafdrehung am Start machen und dann noch mal eine auf dem ersten Vorwind und das Rennen war gelaufen.“ Von da an war ihm klar, dass er sich nun keine Fehler mehr erlauben konnte und unbedingt elf Rennen für einen zweiten Streicher brauchte. Trotz des Chaos – Rennens arbeitete er sich auf den achten Gesamtplatz vor.

Die Wetterlage blieb konstant und die Wettfahrtleitung konnte die nächsten Tage wieder mit dem Rosenwind rechnen. „Ich wusste, ich bin schnell und kann noch was reißen.“ Gepusht von seinem Vorschotmann Sebastian Wiedemann, der in Kiel die Daumen drückte, träumte Frithjof immer wieder davon und murmelte ständig vor sich hin, “Frithjof Schwerdt ist Europameister!”. Am vierten Tag erlaubt er sich keine Fehler und konnte noch einen Wettfahrsieg erkämpfen. Damit rutschte er auf den vierten Platz im engen Gesamtklassement vor. Sechs Segler hatten noch die Chance auf den Sieg. Spannender konnte die Situation vor dem alles entscheidenden letzten Wettfahrttag nicht sein.

Am letzten Tag ließ der Rosenwind erst noch ein bisschen auf sich warten und erhöhte damit noch mal die Spannung enorm. Für den zweiten Streicher, den Frithjof dringend brauchte, musste mindestens noch ein weiteres Rennen gesegelt werden. Mit einer Stunde Verspätung kam der Wind dann etwas schwächer als die letzten Tage, doch er kam. Die Wettfahrtleitung schickte das Feld raus und startete die erlösende 11. Wettfahrt. Der siebte Platz reichte gerade so um die Führung zu übernehmen. Eine Wettfahrt stand noch aus und wer in dieser vor ist, ist auch insgesamt vor. „Ich platzte vor Spannung, doch mir war vollkommen klar was ich zu tun hatte, rechts starten und Anschlag rechts raus fahren. Ich stellte mich dementsprechend direkt ans Startschiff und verteidigte meine Position.“ Daniel Henderson, Weltmeister von 2011 und einer seiner härtesten Konkurrenten, trieb auf Frithjof drauf und berührte seinen Wing. Er musste kurz vor dem Start eine Strafdrehung absolvieren und war damit vorerst aus dem Rennen. Der Plan ging auf, er musste nur ein Boot passieren lassen und fuhr einen zweiten Platz nach Hause. Damit hat es gereicht und Frithjof Schwerdt ist Europameister. „Mir schossen sofort die Freudentränen ins Gesicht und ich war überglücklich.“

An Land wendete sich das Blatt schlagartig. Daniel Henderson, sein härtester Konkurrent aus England, protestierte gegen ihn, wegen unerlaubten Vortriebs in der Startsituation. „Das war die schlimmste Protestverhandlung meines Lebens.“ Die viert- und sechst – Platzierten waren als Zeugen geladen und sagten gegen ihn aus. Nach einer anderthalbstündigen Verhandlung, in der er wahrscheinlich einige graue Haare mehr bekommen hatte, stand das Ergebnis fest. Der Protest wurde abgelehnt und endlich war der Titel offiziell.

„Ich kann es immer noch nicht fassen, aber ich habe es wirklich geschafft. Es ist der erste große Titel in meiner Segelkarriere. Ich habe immer davon geträumt so eine konstante Serie zu fahren und nun ist es vollbracht. Ich bin Europameister.“ Nun geht es auch darum, diese Leistung auf den 49er zu übertragen und das Projekt „Racing for Rio“ weiter voran zu treiben.

Frithjof Schwerdt ist zusammen mit seinem Vorschotmann Sebastian Wiedemann vor gut einem Jahr in die Olympische High Performance Bootsklasse 49er umgestiegen. Aller Anfang war schwer, doch durch hartes und konzentriertes Training konnten sich die beiden stetig steigern und sind nun bereit in der nächsten Saison richtig Gas zu geben. „Der Erfolg von Frithjof war enorm wichtig für uns als Team! Das pusht uns und gibt Selbstvertrauen für unsere bevorstehenden Aufgaben!“, sagt Sebastian Wiedemann. Ende nächster Woche wird dazu der Film „raise your performance“ seine Premiere feiern. Der Film wird auf deren youtube-Kanal „RacingforRioTV“ zu sehen sein.

„Tausend Dank an alle, die mich in meiner seglerischen Laufbahn unterstützt haben. Das ist auch euer Titel!“

Weitere Informationen: www.schwerdt-wiedemann.de

Wie die Wikinger

draken i lysefjord

Copyright vikingkings.com

35 m Länge, 7,5 m Breite und 6 m Höhe vom Kiel bis zum Drachenkopf – damit ist “The Dragon Harald Fairhair” das größte in der Neuzeit gebaute Wikingerschiff. Der Name soll an den norwegischen König, Harald I. erinnern, der den Beinamen “Schönhaar” trug. Das privatfinanzierte Schiff entstand an der norwegischen Westküste in Haugesund. Es geht bei dem Schiff, anders als bei älteren ähnlichen Projekten, nicht darum ein möglichst originalgetreues Schiff fürs Museum zu bauen, sondern ein Schiff für die Meere zu bauen. Fernziel sind ausgedehnte Expeditionen … auch über den großen Teich.

Den deutschen Michel wird es freuen zu hören, dass die für den Rumpf verwendete Eiche aus Taunus und Spessart stammt.

mehr zum Thema findet ihr hier http://www.vikingkings.com/